Christliche Wählergemeinschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. Dezember 2017, 23:46 Uhr
Die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) ist eine österreichische rechts-katholische Partei, die sich als „Dachorganisation aller christlichen Gruppierungen mit politischem Interesse“ versteht.
Geschichte
Die Christliche Wählergemeinschaft wurde am 8. Dezember 1989 in Mariazell (Stmk.) gegründet.
Sie trat unter anderem bei Nationalratswahlen an, ohne je ein Mandat zu erringen, und musste sogar stetig sinkende Wahlergebnisse hinnehmen; sie erreichte
- bei der Nationalratswahl 1990 bundesweit 0,2 % der Stimmen;
- bei der Nationalratswahl 1994 bundesweit 0,1 % der Stimmen;
- bei der Nationalratswahl 1999 bundesweit 0,07 %, im Land Salzburg 0,4 % der Stimmen;
- bei der Nationalratswahl 2002 bundesweit 0,04 % der Stimmen.
Bei der Nationalratswahl 2013 kandidierte die CWG nicht, sondern rief dazu auf, die FPÖ zu wählen, „mit deren Grundsätzen und Programm [die CWG] weitestgehend übereinstimme“.
Die Christliche Wählergemeinschaft trat weiters in der Stadt Salzburg zur Gemeinderatswahl 1992 an. Sie warb in einem Postwurf für ehrliche Umweltpolitik, Einbeziehung der Bevölkerung in Planungsentscheidungen, gegen „[[EU|EG-Verrat“, gegen Unkultur und „Mistkunst“, für christliche Politik im Lichte der Zehn Gebote. Sie erzielte an den Urnen 555 Stimmen (1 %).
Quellen
- Wikipedia-Artikel „Christliche Wählergemeinschaft“
- Schausberger, Franz: Vom Mehrparteien- zum Vielparteiensystem. Die Gemeinderatswahl 1992 in der Stadt Salzburg. In: Österreichisches Jahrbuch für Politik 1992, 303 (326).
- Artikel Nationalratswahlen und Gemeinderatswahl 1992
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Christliche Wählergemeinschaft, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.