Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Unter Erzbischof Max Gandolf brach ein neuer Verfolgungssturm gegen die Protestanten im Lande aus. | + | Unter Erzbischof Max Gandolf brach ein neuer [[Protestantenvertreibung|Verfolgungssturm]] gegen die Protestanten im Lande aus. |
| − | Um [[1680]] (ungefähr [[1683]]) führte Gandolf eine sehr strenge Untersuchung wegen des Protestantismus durch. Der Grund dafür waren wohl hauptsächlich die evangelischen Bergknappen vom [[Dürrnberg]] mit ihrem Anführer Joseph Schaitberger, die geheime Gottesdienste im Wald abhielten. | + | Um [[1680]] (ungefähr [[1683]]) führte Gandolf eine sehr strenge Untersuchung wegen des Protestantismus durch. Der Grund dafür waren wohl hauptsächlich die evangelischen Bergknappen vom [[Dürrnberg]] mit ihrem Anführer [[Joseph Schaitberger]], die geheime Gottesdienste im Wald abhielten. |
Um [[1685]] und [[1686]] wurden die Bergknappen schließlich zur [[Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32|Auswanderung]] gezwungen. | Um [[1685]] und [[1686]] wurden die Bergknappen schließlich zur [[Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32|Auswanderung]] gezwungen. | ||
Version vom 31. Mai 2008, 14:32 Uhr
Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg (* 31. Oktober 1622 in Graz, Steiermark; † 3. Mai 1687 in Salzburg an einem Gehirnabszess) hieß bis 1665 Freiherr von Kuenburg und war vom 8. Dezember 1668 bis zum 3. Mai 1687 als dritter Kuenburger Erzbischof von Salzburg und Kardinal.
Er erwarb ein schon 1680 errichtetes Gebäude am Hannibalplatz für die Stiftung "Versatzamt oder Mildes Leihhaus".
Erzbischof Max Gandolph und die Protestanten
Unter Erzbischof Max Gandolf brach ein neuer Verfolgungssturm gegen die Protestanten im Lande aus.
Um 1680 (ungefähr 1683) führte Gandolf eine sehr strenge Untersuchung wegen des Protestantismus durch. Der Grund dafür waren wohl hauptsächlich die evangelischen Bergknappen vom Dürrnberg mit ihrem Anführer Joseph Schaitberger, die geheime Gottesdienste im Wald abhielten.
Um 1685 und 1686 wurden die Bergknappen schließlich zur Auswanderung gezwungen.
- Siehe dazu auch den Artikel über Joseph Schaitberger