Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg''' ist eine Filialkirche der Pfarre [[Seekirchen]].
Die '''Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg''' ist eine Filialkirche der Pfarre [[Seekirchen]] im [[Schloss Seeburg]].


==Geschichte==
==Geschichte==
Die barocke Schlosskapelle entstand wohl spätestens im [[17. Jahrhundert]], sie wird in den Quellen auch als ''Burgkapelle zu Seewalchen'' bezeichnet. Zu Beginn hatte die Kapelle nur einen Tragaltar. [[1758]] wurde sie auf Betreiben des Besitzers der [[Schloss Seeburg|Seeburg]], [[Ernst Maria Graf Lodron]], in ihrem jetzigen Aussehen neu errichtet. Sie ziert ein Altarbild des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]] und ein Deckenfresko, das seinen Tod im Kreise seiner Mönchen zeigt.  
Die barocke Schlosskapelle entstand wohl spätestens im [[17. Jahrhundert]], sie wird in den Quellen auch als ''Burgkapelle zu Seewalchen'' bezeichnet. Zu Beginn hatte die Kapelle nur einen Tragaltar. [[1752]] bis [[1755]] wurde sie auf Betreiben des Besitzers der [[Schloss Seeburg|Seeburg]], [[Ernst Maria Graf Lodron]], in ihrem jetzigen [[Rokoko]]-Aussehen neu errichtet. Sie ziert ein Altarbild des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]] und ein Deckenfresko, das seinen Tod im Kreise seiner Mönchen zeigt.
 
Die Innenausstattung ist bis heute erhalten geblieben. Sowohl das Hochaltarbild, das den hl. Friedrich und Rupert zeigt, als auch das Deckenbild mit dem Tod des hl. Rupert stammen von dem italienischen Maler Gennaro Basile. Da sich von Gennaro Basile keine weiteren Werke in Salzburg finden, dürfte ihn wohl Graf Lodron aus seiner Heimat, dem heutigen Trentino, nach Seekirchen geholt haben. Auch die seltene Darstellung des hl. Friedrich im Hochaltarbild weist auf das persönliche Interesse des Grafen hin, dessen dritter Vorname Friedrich war.


====Legende====
====Legende====
Einer Legende nach soll Rupert in Seekirchen gestorben sein.
Einer Legende nach soll Rupert in Seekirchen gestorben sein.


Im ausgehenden [[19. Jahrhundert]] wurden in der Kapelle dank der anwesenden Barmherzigen Schwestern, die zur Betreuung der Bayerhammer'schen Armenstiftung im Schloss weilten, und dank der Seekirchner Stiftkanoniker täglich Messen abgehalten.
Im ausgehenden [[19. Jahrhundert]] wurden in der Kapelle dank der anwesenden Barmherzigen Schwestern, die zur Betreuung der [[Bayrhammerschen Stiftung|Bayerhammer'schen Armenstiftung]] im Schloss weilten, und dank der Seekirchner Stiftkanoniker täglich Messen abgehalten.


Heute befindet sich die Kapelle im Besitz der Gemeinde Seekirchen.
Heute befindet sich die Kapelle im Besitz der Gemeinde Seekirchen.


==Weblinks==
{{Homepage|http://www.pfarre-seekirchen.at}}
==Quellen==
==Quellen==
* Homepage der Pfarre Seekirchen
* Homepage der Pfarre Seekirchen
* [[http://www.seeburg.at/ www.seeburg.at]]
{{Quelle Stadtchronik Seekirchen}}
{{Quelle Stadtchronik Seekirchen}}
==Weblinks==
{{Homepage|http://www.pfarre-seekirchen.at}}


[[Kategorie:Flachgau|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Flachgau|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Kirche|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Kapelle|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
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[[Kategorie:Sagen und Legenden|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Sagen und Legenden|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Legende|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]
[[Kategorie:Legende|Seeburg, Schlosskapelle zum hl. Rupert]]

Aktuelle Version vom 4. September 2017, 20:32 Uhr

Die Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg ist eine Filialkirche der Pfarre Seekirchen im Schloss Seeburg.

Geschichte

Die barocke Schlosskapelle entstand wohl spätestens im 17. Jahrhundert, sie wird in den Quellen auch als Burgkapelle zu Seewalchen bezeichnet. Zu Beginn hatte die Kapelle nur einen Tragaltar. 1752 bis 1755 wurde sie auf Betreiben des Besitzers der Seeburg, Ernst Maria Graf Lodron, in ihrem jetzigen Rokoko-Aussehen neu errichtet. Sie ziert ein Altarbild des hl. Rupert und ein Deckenfresko, das seinen Tod im Kreise seiner Mönchen zeigt.

Die Innenausstattung ist bis heute erhalten geblieben. Sowohl das Hochaltarbild, das den hl. Friedrich und Rupert zeigt, als auch das Deckenbild mit dem Tod des hl. Rupert stammen von dem italienischen Maler Gennaro Basile. Da sich von Gennaro Basile keine weiteren Werke in Salzburg finden, dürfte ihn wohl Graf Lodron aus seiner Heimat, dem heutigen Trentino, nach Seekirchen geholt haben. Auch die seltene Darstellung des hl. Friedrich im Hochaltarbild weist auf das persönliche Interesse des Grafen hin, dessen dritter Vorname Friedrich war.

Legende

Einer Legende nach soll Rupert in Seekirchen gestorben sein.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden in der Kapelle dank der anwesenden Barmherzigen Schwestern, die zur Betreuung der Bayerhammer'schen Armenstiftung im Schloss weilten, und dank der Seekirchner Stiftkanoniker täglich Messen abgehalten.

Heute befindet sich die Kapelle im Besitz der Gemeinde Seekirchen.

Weblinks

Quellen