Kaltes Brauhaus im Kai: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das Kalte Brauhaus im Kai war neben dem [[Hofbräu Kaltenhausen]] ein weiteres Hofbräuhaus der [[Fürsterzbischöfe]]. Es wurde [[1562]] errichtet und befand sich in der in der [[Fronfeste Stockhaus]]. Die Brauerei belieferte für einige Jahre den [[Salzburger Fürstenhof]] sowie einige Lokale in der [[Altstadt]], beispielsweise den [[Zirkelwirt]]. Mit einigen Unterbrechungen stellte die Brauerei [1704]] ihre Tätigkeit ein. Die Räumlichkeiten dienten dann zur Bier[[niederlage]] sowie zur Lagerung von Eisenwerk, Kraut, Schmalz und Salz. | + | Das Kalte Brauhaus im Kai war neben dem [[Hofbräu Kaltenhausen]] ein weiteres Hofbräuhaus der [[Fürsterzbischöfe]]. Es wurde [[1562]] errichtet und befand sich in der in der [[Fronfeste Stockhaus]]. Die Brauerei belieferte für einige Jahre den [[Salzburger Fürstenhof]] sowie einige Lokale in der [[Altstadt]], beispielsweise den [[Zirkelwirt]]. Mit einigen Unterbrechungen stellte die Brauerei [[1704]] ihre Tätigkeit ein. Die Räumlichkeiten dienten dann zur Bier[[niederlage]] sowie zur Lagerung von Eisenwerk, Kraut, Schmalz und Salz. |
Während der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] wurde das Gebäude als Kaserne genutzt. [[1906]] musste es der Errichtung des Justizgebäudes und des [[Kajetanerplatz]]es weichen. | Während der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] wurde das Gebäude als Kaserne genutzt. [[1906]] musste es der Errichtung des Justizgebäudes und des [[Kajetanerplatz]]es weichen. | ||
Version vom 3. August 2017, 11:35 Uhr
Das Kalte Brauhaus im Kai war eine der Salzburger Hofbräus, nicht mehr existierende historische Brauerei in der Stadt Salzburg im Kaiviertel, etwa dort, wo sich heute das Justizgebäude befindet.
Geschichte
Das Kalte Brauhaus im Kai war neben dem Hofbräu Kaltenhausen ein weiteres Hofbräuhaus der Fürsterzbischöfe. Es wurde 1562 errichtet und befand sich in der in der Fronfeste Stockhaus. Die Brauerei belieferte für einige Jahre den Salzburger Fürstenhof sowie einige Lokale in der Altstadt, beispielsweise den Zirkelwirt. Mit einigen Unterbrechungen stellte die Brauerei 1704 ihre Tätigkeit ein. Die Räumlichkeiten dienten dann zur Bierniederlage sowie zur Lagerung von Eisenwerk, Kraut, Schmalz und Salz.
Während der Napoleonischen Kriege wurde das Gebäude als Kaserne genutzt. 1906 musste es der Errichtung des Justizgebäudes und des Kajetanerplatzes weichen.
Lage
Quellen
- Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur, Seite 183
- Österreichischer Städteatlas/Salzburg/Objekt-Nr.205