Stadtpfarrkirche Maria Hilf: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 31. Juli 2016, 17:05 Uhr

Maria Hilf-Pfarrkirche Leopoldskroner Moos

Die Pfarrkirche Maria Hilf befindet sich im Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos.

Geschichte

Nachdem sich im 19. Jahrhundert immer mehr Bauern entlang der Moosstraße im Leopoldskroner Moor angesiedelt hatten und schließlich 700 Personen hier sesshaft wurden, wollten auch die Mösler zumindest ihre eigene bescheidene Kapelle besitzen.

Da kamen zwei Gönner den Leopoldskronern zu Hilfe und finanzierten wesentlich den heutigen stattlichen Kirchenbau: Maria Robinig von Rottenfeld und die bekannte Mäzenin Kaiserwitwe Karolina Augusta von Bayern (* 1792, † 1873 ). Eine Bäuerin stiftete gegenüber dem Marienbad den Bauplatz, so dass 1853 mit dem Kirchenbau begonnen werden konnte.

Otto Laschensky und Jacob Götz, der Erbauer der evangelischen Christuskirche, fertigten im historisierenden neoromanischen Stil die Baupläne der Kirche. 1858 wurden dann die Leopoldskroner Kirche "Maria Hilf" und im gleichen Jahr auch der Friedhof von Leopoldskroner Moos feierlich eingeweiht. Am 26. September 1858 wurde die Kirche von Fürsterzbischof Maximilian Josef von Tarnóczy geweiht. Den Hochaltar schuf der Bildhauer Johann Scheidl, das Bild Marienkrönung im Apsisgewölbe malte Sebastian Stief.

Erwähnenswert ist das neuere, von Margarete Winkler gestaltete "Wasenkreuz", das an die Arbeit im Moor erinnert.

Bei der Kirche befindet sich der Friedhof Leopoldskroner Moos.

Bildergalerie

Quelle