Hanns Jäger-Sunstenau: Unterschied zwischen den Versionen
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Von 1946 bis 1973 wirkte Jäger-Sunstenau als Archivar im Wiener städtischen Archiv. Er war einer der bedeutendsten Fachleute Österreichs auf dem Gebiet der Genealogie und Heraldik und gehörte mehr als 70 Jahre lang der heraldisch-genealogischen Gesellschaft „Adler“ an, zuletzt als deren Ehrenpräsident. | Von 1946 bis 1973 wirkte Jäger-Sunstenau als Archivar im Wiener städtischen Archiv. Er war einer der bedeutendsten Fachleute Österreichs auf dem Gebiet der Genealogie und Heraldik und gehörte mehr als 70 Jahre lang der heraldisch-genealogischen Gesellschaft „Adler“ an, zuletzt als deren Ehrenpräsident. | ||
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Version vom 4. März 2016, 07:48 Uhr
SenR Prof. Dr. phil. Hanns Georg Alexander Jäger-Sunstenau (* 24. November 1911 in Wien, † 7. März 2008 ebendort) war Archivar am Wiener Stadt- und Landesarchiv und kurzzeitig Gemeindesekretär von Sankt Gilgen.
Leben
Jäger-Sunstenau war Miteigentümer der 1906 von seinen Eltern erbauten Villa Jäger, die an der Mondseestraße in Sankt Gilgen. Dort war er im Jahr 1945 Gemeindesekretär. Im Auftrag der Salzburger Landesregierung oblag ihm damals die Einschulung der neu eingesetzten Standesbeamten in allen Gemeinden des Landes.
Von 1946 bis 1973 wirkte Jäger-Sunstenau als Archivar im Wiener städtischen Archiv. Er war einer der bedeutendsten Fachleute Österreichs auf dem Gebiet der Genealogie und Heraldik und gehörte mehr als 70 Jahre lang der heraldisch-genealogischen Gesellschaft „Adler“ an, zuletzt als deren Ehrenpräsident.
Von seinen zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind einige in dem anlässlich seines 75. Geburtstags (1986) erschienenen Sammelband „Wappen, Stammbaum und kein Ende“ versammelt.
Unter anderem wurde er mit dem Verdienstzeichen 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1983) und der Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold (1986) ausgezeichnet.
Quellen
- SN, Geburtstage usw.
- Wien Geschichte Wiki: Hanns Jäger-Sunstenau
- Friedhöfe Wien, Verstorbenensuche