Hochofen Franzenshütte: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * | + | * Salzburgwiki-Artikel |
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| − | [[Kategorie:Bergbau|Bundschuh, | + | [[Kategorie:Bergbau|Bundschuh, Schmelzanlage ]] |
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| − | [[Kategorie:Ausflugsziel]] | + | [[Kategorie:Ausflugsziel|Bundschuh, Schmelzanlage]] |
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Version vom 9. September 2014, 17:40 Uhr
Die Schmelzanlage Bundschuh im Lungau zählt zu den Museen und Privatsammlungen im Bundesland Salzburg und erinnert an die einst bedeutende Lungauer Eisenindustrie.
Geschichte
Um 1880 war das Gebiet um Bundschuh eines der größten Bergbaureviere Salzburgs. Eisenerz wurde damals in Kendlbruck und in Schönfeld abgebaut. Die Hochofenanlage in Bundschuh stellt ein Wirtschaftsdenkmal aus dem industriellen Bereich und eine montanhistorische Besonderheit dar. Der Hochofen wurde von den Gewerken Neuper und Pesendorfer im Jahre 1862 errichtet und war damals einer der modernsten in ganz Österreich. Trotzdem wurde im Jahre 1885 der gesamte Werkskomplex verkauft, da die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben war. Von 1901 bis 1903 wurde unter den Pächtern E. Bleckmanns Phönix-Stahlwerke nochmals Roheisen erzeugt, danach wurde das Werk endgültig stillgelegt. Seit 1926 befindet sich die Herrschaft Ramingstein-Bundschuh samt der Hochofenanlage Franzenshütte in Schwarzenberg’schem Eigentum.
Der Hochofen in Bundschuh wurde 1867 angeblasen und 1975 vom Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh erstmals restauriert.
Im Gebläsehaus der Schmelzanlage befindet sich das Hochofenmuseum Franzenshütte
Bildergalerie
Weblinks
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Lungauer Nachrichten", 3. September 2014