Filialkirche St. Ulrich (Ulrichshögl): Unterschied zwischen den Versionen

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Ab dem [[15. Jahrhundert]] wurde die Kirche auf den Grundmauern des romanischen  Vorgängerbaus im Stil der [[Gotik|Spätgotik]] erweitert und eingewölbt. An der Südseite kam [[1671]] eine Sakristei dazu, der Neubau des Turms geschah [[1758]] an der Westseite mit seiner charakteristischen Zwiebelhaube.
 
Ab dem [[15. Jahrhundert]] wurde die Kirche auf den Grundmauern des romanischen  Vorgängerbaus im Stil der [[Gotik|Spätgotik]] erweitert und eingewölbt. An der Südseite kam [[1671]] eine Sakristei dazu, der Neubau des Turms geschah [[1758]] an der Westseite mit seiner charakteristischen Zwiebelhaube.
  
Der Bildhauer Thaddäus Baldauf schuf [[1712]] den Hochaltar. Im Chorraum links sieht man eine bemalte Holzfigur, die den heiligen Ulrich im bischöflichen Ornat darstellt. Er hält in seiner Linken das Pedum,  in der Rechten das Buch mit Fisch. Im Pflaster des Chores ist ein  Grabstein aus rotem [[Marmor]] eingelassen. Dieser trägt in gotischen Minuskeln<ref>Buchstaben, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Minuskel Wikipedia Minuskel]</ref> die Inschrift'' Anno dni 1470 obiit honorabilis vir dns leonardus Mair plebandus huius eccsie hic sepultus''.
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Der Bildhauer Thaddäus Baldauf schuf [[1712]] den Hochaltar. Im Chorraum links sieht man eine bemalte Holzfigur, die den heiligen Ulrich im bischöflichen Ornat darstellt. Er hält in seiner Linken das Pedum,  in der Rechten das Buch mit Fisch. Im Pflaster des Chores ist ein  Grabstein aus rotem [[Marmor]] eingelassen. Dieser trägt in gotischen Minuskeln<ref>Buchstaben, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Minuskel Wikipedia Minuskel]</ref> die Inschrift'' Anno d(omi)ni 1470 obiit honorabilis vir d(omi)n(u)s leonardus Mair plebandus huius ecc(le)sie hic sepultus''.
  
 
== Sonstiges ==
 
== Sonstiges ==

Version vom 3. September 2014, 20:31 Uhr

Filialkirche St. Ulrich
Altar der Filialkirche St. Ulrich in Ainring

Die Filialkirche St. Ulrich ist die katholische Kirche des Ortsteils Ulrichshögl von Ainring im Berchtesgadener Land (Bayern, Rupertiwinkel).

Geschichte

Schon im späten 13. Jahrhundert ist urkundlich eine Kirche mit Tauf- und Begräbnisrecht nachgewiesen. Man nimmt an, dass diese erste Kirche aus der Kapelle der Burg des einflussreichen Geschlechtes der Högler entstanden war (erste urkundliche Erwähnung 1170). Mehrere Quellen geben 1030 als Weihejahr an, das aber noch nicht urkundlich nachgewiesen werden konnte. Reste des romanischen Bau kann man in den unteren Teilen des Turmes und an den Mauern des Langhauses erkennen.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Kirche auf den Grundmauern des romanischen Vorgängerbaus im Stil der Spätgotik erweitert und eingewölbt. An der Südseite kam 1671 eine Sakristei dazu, der Neubau des Turms geschah 1758 an der Westseite mit seiner charakteristischen Zwiebelhaube.

Der Bildhauer Thaddäus Baldauf schuf 1712 den Hochaltar. Im Chorraum links sieht man eine bemalte Holzfigur, die den heiligen Ulrich im bischöflichen Ornat darstellt. Er hält in seiner Linken das Pedum, in der Rechten das Buch mit Fisch. Im Pflaster des Chores ist ein Grabstein aus rotem Marmor eingelassen. Dieser trägt in gotischen Minuskeln[1] die Inschrift Anno d(omi)ni 1470 obiit honorabilis vir d(omi)n(u)s leonardus Mair plebandus huius ecc(le)sie hic sepultus.

Sonstiges

Geweiht ist die Kirche dem Augsburger Bischof Ulrich. In der Karwoche ist in der Kirche eine Nachbildung des Heiligen Grabes zu sehen.

Bilder

 Filialkirche St. Ulrich (Ulrichshögl) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Fußnote

  1. Buchstaben, siehe Wikipedia Minuskel