St. Margarethen im Lungau: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Bis [[1612]] war das Salzburger Ministeraliengeschlecht der [[Herren von Moosheim]] im Besitz des gleichnamigen, heute verschwundenen Turmes. 1231 wurde erstmals die Kapelle St. Margarethen ("capella sancte Margarete") und 1416 das nicht mehr existierende Schloss St. Margarethen genannt. Beide Bauwerke befanden sich im Eigentum der Herren von Moosheim, denen auch das Schloss Moosham gehörte. | + | Bis [[1612]] war das Salzburger Ministeraliengeschlecht der [[Herren von Moosheim]] im Besitz des gleichnamigen, heute verschwundenen Turmes. [[1231]] wurde erstmals die Kapelle St. Margarethen ("capella sancte Margarete") und [[1416]] das nicht mehr existierende Schloss St. Margarethen genannt. Beide Bauwerke befanden sich im Eigentum der Herren von Moosheim, denen auch das Schloss Moosham gehörte. |
Die heutige Parrkirche stammt aus dem Jahr [[1231]] und wurde [[1586]] ausgebaut. In der seit dem Jahr [[1400]] nachgewiesenen Kirche St. Augustin finden sich u. a. figurale Bilder des aus einer bekannten Lungauer Künstlerdynastie stammenden [[Gregor Lederwasch]]. | Die heutige Parrkirche stammt aus dem Jahr [[1231]] und wurde [[1586]] ausgebaut. In der seit dem Jahr [[1400]] nachgewiesenen Kirche St. Augustin finden sich u. a. figurale Bilder des aus einer bekannten Lungauer Künstlerdynastie stammenden [[Gregor Lederwasch]]. | ||
Version vom 4. August 2007, 09:38 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Tamsweg (TA) |
| Fläche: | 24,47 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 5' N, 13° 42' O |
| Höhe: | 1.065 m ü. A. |
| Einwohner: | 799 (31. Dez. 2005) |
| Postleitzahl(en): | 5581 |
| Vorwahl: | 0 64 76 |
| Gemeindekennziffer: | 50 508 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 1 Katastralgemeinde |
| Gemeindeamt: | 5581 Sankt Margarethen im Lungau St. Margarethen 73 |
| Offizielle Website: | www.st.margarethen.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Balthasar Kerschhaggl (ÖVP) |
| Gemeinderat: | 9 Mitglieder: 4 SPÖ, 3 ÖVP, 4 FPÖ |
Sankt Margarethen im Lungau ist eine Ortsgemeinde im Lungau, unmittelbar westlich des Bezirkshauptortes Tamsweg an der Grenze zum Bundesland Kärnten gelegen.
Geographische Lage
Sankt Margarethen liegt im Leisnitzgraben am Fuße des Ainecks. Nachbargemeinden sind Tamsweg und Thomatal im Osten und St. Michael im Lungau im Nordwesten.
Gliederung
Das Gemeindegebiet beschränkt sich auf die gleichnamige Katastralgemeinde und gliedert sich in keine weiteren Ortschaften.
Als Ortsteile lassen sich St. Margarethen, Oberbayrdorf, Unterbayrdorf, Pichlern, Staig und Triegen benennen.
Geschichte
Sankt Margareten war bereits seit dem Jahr 201 n. Chr. an das römische Straßennetz angebunden. Der Verlauf der über die Lausnitzhöhe nach Teurnia (= St. Peter im Holz, Kärnten) führenden Straße lässt sich heute noch teilweise erkennen. Aus dieser Zeit ließen sich zahlreiche Funde, wie zum Beispiel der Mithrastempel sowie Wohnstätten nahe dem Schloss Moosham finden.
Bis 1612 war das Salzburger Ministeraliengeschlecht der Herren von Moosheim im Besitz des gleichnamigen, heute verschwundenen Turmes. 1231 wurde erstmals die Kapelle St. Margarethen ("capella sancte Margarete") und 1416 das nicht mehr existierende Schloss St. Margarethen genannt. Beide Bauwerke befanden sich im Eigentum der Herren von Moosheim, denen auch das Schloss Moosham gehörte.
Die heutige Parrkirche stammt aus dem Jahr 1231 und wurde 1586 ausgebaut. In der seit dem Jahr 1400 nachgewiesenen Kirche St. Augustin finden sich u. a. figurale Bilder des aus einer bekannten Lungauer Künstlerdynastie stammenden Gregor Lederwasch.
Wappen
Steinbock und Drache sollen an die Herren von Moosheim und an das Patrozinium erinnern.
Beschreibung: "In schrägrechts geteiltem Schild oben in Schwarz ein halber, goldbewehrter silberner Steinbock; unten in Silber ein schrägrechter, goldbewehrter grüner Drache".
Die Verleihung des Ortswappens erfolgte am 28. Mai 1971.
Quellen
- Website der Gemeinde Sankt Margarethen im Lungau
- Statistik Austria
- Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3