Verkehr in Neumarkt am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen
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Offensichtlich empfinden viele Autofahrer die östlich des Stadtzentrums verlaufende Umfahrung als zu weit (Amerk. je nach Auffahrt ist für z. B. aus der Richtung von [[Köstendorf]] kommende Autofahrer die Umfahrung bis zu 2,8 Kilometer länger als eine Fahrt durch das Stadtzentrum auf der "alten Trasse" der Wiener Straße). Denn das Verkehrsaufkommen im Zentralbereich des Stadtzentrums (Bereich [[Stadtamt Neumarkt am Wallersee]] - [[Feuerwehr Neumarkt am Wallersee]] [Standort 2013, da Neubau]) ist an vielen Tagen zu manchen Zeiten nach wie vor enorm und es kommt zu Staus. | Offensichtlich empfinden viele Autofahrer die östlich des Stadtzentrums verlaufende Umfahrung als zu weit (Amerk. je nach Auffahrt ist für z. B. aus der Richtung von [[Köstendorf]] kommende Autofahrer die Umfahrung bis zu 2,8 Kilometer länger als eine Fahrt durch das Stadtzentrum auf der "alten Trasse" der Wiener Straße). Denn das Verkehrsaufkommen im Zentralbereich des Stadtzentrums (Bereich [[Stadtamt Neumarkt am Wallersee]] - [[Feuerwehr Neumarkt am Wallersee]] [Standort 2013, da Neubau]) ist an vielen Tagen zu manchen Zeiten nach wie vor enorm und es kommt zu Staus. | ||
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Die Wallbachsiedlung ist eines der älteren Siedlungsgebiete im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums und hat defacto nur eine Zufahrtsstraße, nämlich die [[Wallbachstraße]]<ref>es ist noch eine einspurige Straße vorhanden, die über Felder großräumig um das Stadtzentrum durch Bauerngehöfte führt und somit auch nicht als echte Alternative für die Bewohner zählt</ref>. Um die Wallbachsiedlung sind neben etlichen Ein- und Zweifamilienhäuser auch Siedlungen entstanden, die aus Wohnblöcken bestehen. Zwei dieser größeren Wohneinheiten befinden sich im nördlichen Bereich der Wallbachstraße, eine im Bereich der Sportplatzstraße unmittelbar neben dem [[Sportplatz Neumarkt am Wallersee]]. | Die Wallbachsiedlung ist eines der älteren Siedlungsgebiete im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums und hat defacto nur eine Zufahrtsstraße, nämlich die [[Wallbachstraße]]<ref>es ist noch eine einspurige Straße vorhanden, die über Felder großräumig um das Stadtzentrum durch Bauerngehöfte führt und somit auch nicht als echte Alternative für die Bewohner zählt</ref>. Um die Wallbachsiedlung sind neben etlichen Ein- und Zweifamilienhäuser auch Siedlungen entstanden, die aus Wohnblöcken bestehen. Zwei dieser größeren Wohneinheiten befinden sich im nördlichen Bereich der Wallbachstraße, eine im Bereich der Sportplatzstraße unmittelbar neben dem [[Sportplatz Neumarkt am Wallersee]]. | ||
Version vom 2. September 2013, 17:14 Uhr
Dieser Artikel behandelt die Verkehrssituation in Neumarkt am Wallersee der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee der Gegenwart und soweit Beiträge kommen, gerne auch der Vergangenheit.
Straßenverkehr
Allgemeines
Die Stadt liegt an der Bundesstraße 1, der Wiener Straße. Vom Westen kommt die L 206, die Köstendorfer Landesstraße von Mattsee. Durch die Umfahrung, die 1989 in Betrieb genommen wurde, fließt der Hauptverkehr der Wiener Straße (B 1) seither um das Stadtzentrum herum.
Die Hauptstraße wurde, ebenso wie viele weitere Straßen im Stadtzentrum zur 30-km/h-Zone erklärt. Zusätzlich sind die Parkplätze im Zentralbereich der Hauptstraße gebührenfreie Kurzparkzone.
Verkehrskonzepte
Ein Verkehrskonzept stammt von Dipl. Ing. Peter Fuchs, Zivilingenieur für Bauwesen in Wals[1].
Problemzonen
In Neumarkt am Wallersee scheint es 2013 zwei Straßenverkehrsproblemzonen zu geben:
- die Hauptstraße
- die Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten
Zur Hauptstraße
Offensichtlich empfinden viele Autofahrer die östlich des Stadtzentrums verlaufende Umfahrung als zu weit (Amerk. je nach Auffahrt ist für z. B. aus der Richtung von Köstendorf kommende Autofahrer die Umfahrung bis zu 2,8 Kilometer länger als eine Fahrt durch das Stadtzentrum auf der "alten Trasse" der Wiener Straße). Denn das Verkehrsaufkommen im Zentralbereich des Stadtzentrums (Bereich Stadtamt Neumarkt am Wallersee - Feuerwehr Neumarkt am Wallersee [Standort 2013, da Neubau]) ist an vielen Tagen zu manchen Zeiten nach wie vor enorm und es kommt zu Staus.
Die Staus werden u.a. durch Lkw hervorgerufen, die mangels geeigneter Parkflächen, direkt auf einer der beiden Fahrstreifen der Hauptstraße entladen sowie durch Pkw, die in bzw. aus Parklücken fahren. Dazu kommen undisziplinierte Autofahrer, die für einen schnellen Einkauf ihr Fahrzeug am Straßenrand, jedoch nicht auf Parkflächen kurzfristig abstellen und so den nachkommenden Verkehr bei Gegenverkehr zum Anhalten zwingen.
Problematisch ist auch die Kreuzung Köstendorfer Landesstraße - Wienerstraße, da die aus Westen kommende Landestraße als Vorrangstraße 90 Grad in die Wienerstraße abbiegt und der Verkehr aus der Hauptstraße von Süden kommend bei hohem Verkehrsaufkommen dieser Vorrangstraße mitunter länger benötigt, sich in diese Vorrangstraße einfädeln zu können.
Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass zahlreiche Autofahrer bereits vor dem Stadtamt in die Sportplatzstraße abbiegen und durch die Wallbachstraße diese neuralgische Kreuzung meiden. Trotz 450 m längerer Fahrt über diesen beiden Straßen (950 m Sportplatz-/Wallbachstraße zu 500 m Hauptstraße) durch Wohngebiet werden sie vermehrt als Ausweichstraßen benutzt (siehe dazu auch Abschnitt "Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten").
Auch die Nichteinhaltung der 30-km/h-Beschränkung mancher Verkehrsteilnehmer führt im Bereich der Hauptstraßen zu mancher gefährlichen Situation zwischen Fließverkehr, ausparkenden Fahrzeugen und Fußgängern.
Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten
Die Wallbachsiedlung ist eines der älteren Siedlungsgebiete im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums und hat defacto nur eine Zufahrtsstraße, nämlich die Wallbachstraße[2]. Um die Wallbachsiedlung sind neben etlichen Ein- und Zweifamilienhäuser auch Siedlungen entstanden, die aus Wohnblöcken bestehen. Zwei dieser größeren Wohneinheiten befinden sich im nördlichen Bereich der Wallbachstraße, eine im Bereich der Sportplatzstraße unmittelbar neben dem Sportplatz Neumarkt am Wallersee.
Die Problematik im Straßenverkehr ergibt sich in diesem Bereich der Stadt aufgrund von vier Punkten:
- 1. Der Verkehr der Anrainer der Wallbachsiedlung samt der weiteren, erwähnten Wohnblöcke (zusammen sicherlich 200 Fahrzeuge, die täglich über einen Straßenzug fahren müssen).
- 2. Der Verkehr, der dadurch entsteht, dass der Sportplatz mitten in einem Wohngebiet am Ende einer Straße (defacto Sackgasse) liegt und überdies über wenige Parkplätze verfügt[3].
- 3. Der Verkehr, der durch Umleitungen entsteht, wenn die Hauptstraße oder die Zufahrt der oberen Sportplatzstraße durch Veranstaltungen oder Baustellen gesperrt ist;
- 4. Der Verkehr, der dadurch entsteht, dann zahlreiche Verkehrsteilnehmer die Wallbach- und Sportplatzstraße als vermeintliche Abkürzung (950 m Sportplatz-/Wallbachstraße zu 500 m Hauptstraße) verwenden, da sie durch die gerade Straßenführung beider Straßen mit überhöhter Geschwindigkeiten die längere Strecke gutzumachen meinen.
Vor allem Punkt 3 und 4 führen zu zeitweise sehr starken Belastung der direkt an den Straßenzügen wohnenden Bevölkerung. Dazu kommt noch, dass die Stadtgemeinde zumindest bei einer Errichtung einer Eigentumswohnung eine Ausnahmegenehmigung erteilt hatte, bis an einen an die Grundgrenze bauen zu dürfen. Jedenfalls sind mehrere Wohnungen unmittelbar an den Straßen errichtet und besonders die Anrainer im mittleren Teil der Gartenstraße (die in Folge der Sperrung der Hauptstraße als weitere Ausweichstraße benutzt wird) leiden zeitweise extrem unter dem (teilweise undisziplinierten) Fahrverhalten zahlreicher Verkehrsteilnehmer.
Wer nicht in diesem Bereich von Neumarkt am Wallersee wohnt, glaubt es kaum, dass Autofahrer mit bis an die 100 km/h auf Teilen der Wallbach- und Sportplatzstraße unterwegs sind. Besonders jene Autofahrer, die die ansteigende Sportplatzstraße bergwärts voll beschleunigen, erzeugen im Bereich einer neu errichteten kleinen Wohnanlage mit 18 Wohneinheiten enormen Lärm und Abgase (ab 5 Uhr in der Früh bis durchaus nach Mitternacht).
Auffallend auch das Verkehrsverhalten zahlreicher Besucher von Fußballspielen. Trotz Wohnsiedlung, Kinderspielplatz, Bodenwellen, Betonblumentrögen, Hinweisschildern und Bodenschildern (30 km/h) fahren viele Besucher weit schneller als 50 km/h, ungeachtet verparkter Straßenzüge.
Quellen und Fußnoten
- ↑ Quelle www.dipfuchs.at
- ↑ es ist noch eine einspurige Straße vorhanden, die über Felder großräumig um das Stadtzentrum durch Bauerngehöfte führt und somit auch nicht als echte Alternative für die Bewohner zählt
- ↑ der "eigentliche" Parkplatz liegt höher und nur zu Fuß über eine Stiege erreichbar im Bereich des Schulenviertels der Stadt, der jedoch so gut wie nicht verwendet wird