Zinkenbach (Wildbach): Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:Zinkenbach, Ansicht von der Brücke bei der Zinkenbacherstraße in Gschwandt.jpg|Zinkenbach, Ansicht von der Brücke bei der Zinkenbacherstraße in Gschwand | Datei:Zinkenbach, Ansicht von der Brücke bei der Zinkenbacherstraße in Gschwandt.jpg|Zinkenbach, Ansicht von der Brücke bei der Zinkenbacherstraße in Gschwand | ||
Datei:Wehren am Zinkenbach.jpg|Wehranlagen am Zinkenbach, hier am Klammausgang in Gschwand | Datei:Wehren am Zinkenbach.jpg|Wehranlagen am Zinkenbach, hier am Klammausgang in Gschwand | ||
| + | Datei:Schleuse für die Ableitung zur Zinkenbachmühle.jpg|Schleuse für die Ableitung zur Zinkenbachmühle | ||
Datei:Steingraben nahe der Einmündung in den Zinkenbach.jpg|Steingraben nahe der Einmündung in den Zinkenbach | Datei:Steingraben nahe der Einmündung in den Zinkenbach.jpg|Steingraben nahe der Einmündung in den Zinkenbach | ||
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Version vom 28. Juli 2013, 16:13 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | |
| Quelle: | Hoher Zinken |
| Quellhöhe: | ca. 1 500 m ü. A. |
| Mündung: | Abersee in den Wolfgangsee |
| Mündungshöhe: | 548 m |
| Höhenunterschied: | ca. 952 m |
Der Zinkenbach (Wildbach) ist ein Bach im Osten des Flachgaus.
Verlauf
Der Zinkenbach (Wildbach) entspringt in der Osterhorngruppe im Gebiet des Hohen Zinkens, zwischen Osterhorn und Holzeck und fließt durch das Zinkenbachtal in den Wolfgangsee.
Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei Hochwasser aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der langen Zeit sein Mündungsbereich in Abersee sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet.
Namensgebung
Der Name stammt von der Bezeichnung des Berges ab, in dessen Bereich sein Quellgebiet liegt.
Wildbachverbauung am Zinkenbach
Der Zinkenbach ist dafür bekannt, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Wildbach anschwillt. Vor mehreren Jahrzehnten wurden dort die ersten Wildbachsperren errichtet. Mit einem neuen Verbauungsprojekt wird nun ein zeitgemäßer Schutz vor Naturgefahren umgesetzt.
"Uns ist es wichtig, dass die Menschen so gut wie möglich vor Naturkatastrophen geschützt sind. Der Zinkenbach kann sehr viel Unheil anrichten. Gerade im Jahr 2002 haben wir einen Eindruck bekommen, wie schnell ein Unglück passieren kann. Mit dem neuen Verbauungsprojekt wird der Schutz für mehr als 130 Häuser, Wohnhäuser, Höfe und Betriebsobjekte umgesetzt. Auch die Volksschule Abersee ist zukünftig bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser sicher", sagte Wasserreferent Landesrat Sepp Eisl heute, Mittwoch, 1. Mai. "Die Region und die betroffenen Unternehmen, Gebietskörperschaften und vor allem die Wassergenossenschaft Zinkenbach mit Obmann Johann Kronawettleitner haben ihre Kräfte für dieses wichtige Projekt gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit kann nun die Sicherheit für die Bürger weiter verbessert werden", so Landesrat Eisl.
Das Projekt umfasst den Um- und Ausbau von Wildbachverbauungen. Um das Projekt möglichst rasch umzusetzen, wurde die Baustelle auch im Winter nach Möglichkeit betrieben und die Arbeiten wurden fortgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,15 Millionen Euro und werden von den Gemeinden St. Gilgen, Strobl, der Wassergenossenschaft Zinkenbach, der Landesstraßenverwaltung, der Österreichischen Bundesforste, dem Land Salzburg (15 Prozent) und dem Bund (60 Prozent) getragen. Artikel von der Salzburger Landeskorrespodenz am 1. Mai 2013.
Nebenflüsse
- Schreinbach
Quelle
- Kompass-Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000
Bildergalerie
- Wolfgangsee Zinkenbach.jpg
Wolfgangsee an der engsten Stelle bei der Mündung des Zinkenbachs in den See
Zinkenbachmündung in den Wolfgangsee in der Ortschaft Abersee, Aufnahme vom Kalvarienbergweg in St. Wolfgang
Ursprungsgebiet des Zinkenbaches beim Holzeck und Hoher Zinken