Kolomansberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Rauchenschwand- Blick.JPG|Ausblick von der Kolomansbergstaße
 
Datei:Rauchenschwand- Blick.JPG|Ausblick von der Kolomansbergstaße
 
Datei:Kolomansberg Ostansicht.JPG|Kolomansberg, Ostansicht
 
Datei:Kolomansberg Ostansicht.JPG|Kolomansberg, Ostansicht
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Datei:Lautlose Wächter am Kolomansberg.jpg|Radaranlage am Kolomansberg, Ansicht von Zell am Moos aus
 
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz  
 
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz  
 
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Version vom 8. März 2013, 13:01 Uhr

Kolomansberg m. Radarstation, Ansicht von Süden, darunter die Ortschaft Burschach am Thalgauberg
Datei:Kolomannsberg 044.jpg
Ansicht der Radarstation vom Kirchenplatz Kolomansberg
Die Kolomanskirche am Kolomansberg

Der Kolomansberg ist eine Erhebung (1 114 m ü. A.) im nordöstlichen Flachgau.

Allgemeines

Der nordöstlich von Thalgau gelegene Berg befindet sich genau an der Grenze zu Oberösterreich. Der Gipfel ist durch eine Forststraße von Thalgau aus erreichbar. Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.

Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (1658) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die Kelten hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der Schernthan, von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.

Geologie

Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen Flyschzone.

Großraumradarstation Kolomansberg

Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar seit 1962 eine Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres. Sie ist Teil des Luftraumüberwachungssystems Goldhaube und wurde 2002 durch ein neues, leistungsfähigeres Radargerät mit einer Reichweite von 450 Kilometern ersetzt. Das Gebiet ist militärisches Schutzgebiet und nicht öffentlich zugänglich.

Knapp unterhalb des Gipfels befand sich bis zur Fertigstellung der neuen Einsatzzentrale in Sankt Johann im Pongau auch eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung, in dem das Radar visualisiert wurde und gegebenenfalls Entscheidungen zur Sicherung des Luftraumes getroffen wurden.

Bildergalerie

Weblinks

Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft

Quellen

  • Internetseiten