Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Weildorf: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 30: | Zeile 30: | ||
Datei:Detail der Schmiedekunst bei der Kirchentüre von Weildorf.jpg|Detail der Schmiedekunst bei der Kirchentüre von Weildorf | Datei:Detail der Schmiedekunst bei der Kirchentüre von Weildorf.jpg|Detail der Schmiedekunst bei der Kirchentüre von Weildorf | ||
Datei:Weildorfer Madonna, entstanden um 1430, ein Werk des Meisters der Seeeoner Madonna, war bis 1596 im gotischen Hauptaltar.jpg|Weildorfer Madonna, entstanden um 1430, ein Werk des Meisters der Seeeoner Madonna, war bis 1596 im gotischen Hauptaltar | Datei:Weildorfer Madonna, entstanden um 1430, ein Werk des Meisters der Seeeoner Madonna, war bis 1596 im gotischen Hauptaltar.jpg|Weildorfer Madonna, entstanden um 1430, ein Werk des Meisters der Seeeoner Madonna, war bis 1596 im gotischen Hauptaltar | ||
| + | Datei:DSC03254.JPG|Datei:DSC03254.JPG | ||
Datei:Pfarrhof Weildorf im Flachgauer Baustil.jpg|Pfarrhof Weildorf im Flachgauer Baustil | Datei:Pfarrhof Weildorf im Flachgauer Baustil.jpg|Pfarrhof Weildorf im Flachgauer Baustil | ||
Datei:Pfarrhof und Kirche Weildorf, Ostansicht.jpg|Pfarrhof und Kirche Weildorf, Ostansicht | Datei:Pfarrhof und Kirche Weildorf, Ostansicht.jpg|Pfarrhof und Kirche Weildorf, Ostansicht | ||
Version vom 2. März 2013, 14:36 Uhr
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Weildorf befindet sich ca. 5 km nordöstlich von Teisendorf, zu dessen Gemeindegebiet auch die Ortschaft Weildorf gehört.
Patrozinum: 15. August.
Geschichte
Die ersten Nennungen von Weildorf als „Uuildorf“ liegen in der „Notitia Arnonis und die Breves Notitiae" im späten 8. Jahrhundert vor. Das Vorhandensein einer Kirche geht aus einer Besitzbestätigung der Erzabtei St. Peter im Jahr 1141 hervor. Bereits im 15. Jahrhundert bewirkte eine blühende Wallfahrt den Neubau einer stattlichen Kirche. Aus dieser Zeit ist auch noch das Gnadenbild, die „Schöne Madonna von Weildorf“ (um 1430) erhalten. In der Folge zählte die Wallfahrtskirche zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten im ehemaligen Salzburger Flachgau. 1427 wurde die „Kirche und Turm von Grund auf neu erbaut“.
Bei der Entstehung des Hochaltares waren die in Salzburg tätigen Bildhauer Heinrich Dieffeld und die dortigen Maler Niclas Grueber und Christoph Grueber beteiligt. Weiters wirkten beim Hochaltar der Salzburger Hoftischler Simon Thaddäus Baldauf und der Bildhauer Georg Joseph Frieß (Sohn von Simeon Frieß) mit.
Die im Seitenaltäre im „corintischem Styl“ wurden 1851 vom ortsansässigen Bildhauer Matthäus Kern gefertigt. 1644 Neubau der Marienkapelle und des Portalvorbaues an der Südseite der Kirche.
Die „Schöne Madonna“ von einem namentlich unbekannten Meister befindet sich seither (1645) in der neu geschaffenn Portalkapelle.
Die Kirche wurde am einem erhöhten Geländepunkt errichtet und ist daher weitum sichtbar.
Heimkehrerwallfahrt nach Weildorf
Seit 1871 pilgern alljährlich am letzten Sonntag im Juli die im "Kriegergelöbnisverein Weildorf und Umgebung" vereinigten Veteranen und Reservisten zur Gnadenmutter nach Weildorf, um das Versprechen der am 1. und 2. September 1870 in Sedan und Bazeilles (Deutsch-Französischer Krieg von 1870/71) kämpfenden Vorfahren und Begründer fortzusetzen. Bis zu 15 Vereine und Fahnenabordnungen mit 1500 Wallfahrern nehmen gewöhnlich daran teil.
Bildergalerie
- DSC03233.JPG
Mariä Himmelfahrt Weildorf, Westseite
- DSC03254.JPG
Datei:DSC03254.JPG
Quellen
- Kirchenfüher von Mariä Himmelfahrt Weildorf