Bauxitbergbau in Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 30. Mai 2026, 18:56 Uhr
Dieser Artikel berichtet über den Bauxitbergbau in Salzburg.
Geschichte
Es gibt Vorkommen am Nordfuß des Untersbergstocks, die früher abgebaut wurden: In Grödig-Glanegg wurde der rote bis rotbraune Bauxit abgebaut, der vorwiegend aus Boehmit (y AlOOH) und Hämatit (Fe20 3) besteht und z. T. das Bindemittel der weißen Dachsteinkalkbrekzien bildet. Etwa sechs Kilometer südwestlich von Glanegg, in Großgmain, liegen dunkelrote oolithische Bauxite dem Dachsteinkalk (= Reiteralmkalk) mehr oder weniger flächenhaft. Einen Kilometer westlich von Großgmain befindet sich am Nordfuß des Lattengebirges in Bayern gibt es ein weiteres Vorkommen.
Bereits 1865 wurde vom Untersberg "Boluserde" bekannt, die in der sogenannten "Bolushöhle" in 960 m ü. A. in den Wänden des Schaflecks (untere Rosittenalm) gefunden wurde.
Quelle
- Wilhelm Günther; Gottfried Tichy, Bauxitbergbau in Salzburg, in: MGSLK 118, 1978, S. 327–340 (pdf 4,5 MB)