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Aktuelle Version vom 27. Oktober 2025, 13:44 Uhr
Westlich der Wallfahrtsbasilika Maria Plain steht das Superioratsgebäude von Maria Plain.
Geschichte
Es wurde um 1675 errichtet. Der langgestreckte dreigeschoßige Bau wird durch einen jeweiligen Gang im Norden des Gebäudes aufgeschlossen. Im ersten und zweiten Stock befinden sich im Westen zwei große, die ganze Breite einnehmende, Säle mit Kasettendecke und Kachelofen.
Die Hauskapelle
Im Osten befindet sich im Gebäude das Oratorium (die Hauskapelle) des Superioratsgebäudes mit einem Altar (um 1700) der das Gnadenbild Maria Einsiedeln zeigt sowie die Dreifaltigkeit mit den heiligen Benedikt und Vital.
Die Schatzkammer
Das Gebäude besitzt eine bedeutende Sammlung sakraler Werke, darunter eine Kopie des Gnadenbildes von Maria Plain von Christian Zach (1657). Das Gebetsbuch mit Prunkeinband, nach 1672 entstanden wird im Dommuseum aufbewahrt.
Denkmalschutz
Die Gesamtanlage um die Wallfahrtsbasilika Maria Plain samt Ursprungskapelle, Kalvarienbergkapellen, Schmerzenskapelle und Heilig-Grab-Kapelle steht unter Denkmalschutz.
Die Gesamtanlage der Kalvarienbergkapellen wurde 2005 bis 2009 durch die Benediktiner-Erzabtei St. Peter mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde Bergheim und des Tourismusverbandes sowie des Bundesdenkmalamtes und des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem restauriert.
Sonstiges
An der Gartenmauer befindet sich das Landes-Ehrenmal des Salzburger Kameradschaftsbundes.
Bilder
Superioratsgebäude – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- Lage auf openstreetmap.org
Quelle
- Adolf Hahnl: Die Wallfahrtsbasilika Maria Plain, Kirchenführer der Erzdiözese Salzburg