Felix-Gottwald-Skisprunganlage: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Skisprungzentrum, das nach [[Felix Gottwald]], dem berühmten, aus [[Zell am See]] stammenden nordischen Kombinierer benannt ist, liegt am Nordostabhang des [[Biberg]]s in der Saalfeldener [[Katastralgemeinde Uttenhofen]], südwestlich der Gleise der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]], unten denen die Zufahrt zur Anlage verläuft.
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Das Skisprungzentrum, das nach [[Felix Gottwald]], dem aus [[Zell am See]] stammenden erfolgreichste österreichische Sportler bei [[Liste der Salzburger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen|Olympischen Winterspielen]] und [[Erfolgreiche Nordische Sportler Salzburgs|Nordischen Kombinierer]] benannt ist, liegt am Nordostabhang des [[Biberg]]s in der Saalfeldener [[Katastralgemeinde Uttenhofen]], südwestlich der Gleise der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]], unter denen die Zufahrt zur Anlage verläuft.
  
 
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Das Sprungzentrum verfügt über vier unterschiedlich dimensionierte Schanzen und einen Lift für den Transport der Springer auf den größeren Bakken. [[Florian Greimel]], ehemals selbst Skispringer, betreibt in Uttenhofen eine Sprungschule, in der man das Skispringen von der Pike auf lernen und trainieren kann. Er nennt das Gleichgewicht als das Wichtigste beim Springen.
 
Das Sprungzentrum verfügt über vier unterschiedlich dimensionierte Schanzen und einen Lift für den Transport der Springer auf den größeren Bakken. [[Florian Greimel]], ehemals selbst Skispringer, betreibt in Uttenhofen eine Sprungschule, in der man das Skispringen von der Pike auf lernen und trainieren kann. Er nennt das Gleichgewicht als das Wichtigste beim Springen.
  
Im Rahmen des geplanten [[Nordisches Zentrum Saalfelden|Nordischen Zentrums Saalfelden]] wird die K-85-Schanze nach den FIS-Regeln adaptiert. Die abgesackte [[Forststraße]], die die Schanze aufschließen soll, muss teuer saniert werden. Und sie wird gar nicht fertig gebaut. Nach langen Diskussionen in der [[Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer|Stadtgemeinde]] konnte mithilfe von [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]] und Bund [[2021]] endlich mit den Arbeiten begonnen werden. Aber schon im Februar [[2022]] erfolgte der Baustopp, weil die geschätzten Kosten von vier auf acht Millionen Euro gestiegen waren. Für einen Teil der Steigerung ist die neue Zufahrt zur Schanzenanlage verantwortlich. Diese ist nötig, da die einzige bestehende Zufahrt durch die niedrige Eisenbahnunterführung führt. Große Lastwagen für den Umbau der Anlage und der Ü-Wagen des [[ORF]], der künftige Wettbewerbe übertragen soll, passen nicht hindurch. Aber sowohl der Ausbau der Unterführung zu einer Überführung als auch der Bau einer neuen Straße vom [[Diabas]]werk, die durch Feuchtgebiete führen würde, waren nicht zu finanzieren.
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Im Rahmen des geplanten [[Nordisches Zentrum Saalfelden|Nordischen Zentrums Saalfelden]] wurde die K-85-Schanze nach den FIS-Regeln adaptiert.  
  
Da entstand eine Idee, die Skeptikern von Anfang an eigenartig erschien. Man entschied sich, von der Bergstraße auf den Huggenberg, die oberhalb der Schanzen vorbeiführt, einen gewundenen Forstweg über 150 Höhenmeter zum Fuß der Schanze zu bauen. Kosten laut Planung: 100.000 Euro. Der Bau musste 50 Meter vor dem Anlaufbereich gestoppt werden. An mehreren Stellen ist der talseitige Hang samt Teilen der Straße weggebrochen. Ein Befahren mit Baumaschinen war nicht mehr denkbar. Es wurden Planen verlegt, damit keine Feuchtigkeit mehr eindringt, und Messpunkte installiert, um zu beobachten, ob der Hang weiter wandert. Zu den bisher angefallen Kosten von 120.000 Euro kamen weitere 140.000 dazu. Bund und Land beteiligten sich an den Mehrkosten nicht.
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Der zweite und letzte Teil der [[Österreichische Meisterschaft im Skispringen und in der Nordischen Kombination 2025|Österreichischen Meisterschaft im Skispringen und in der Nordischen Kombination 2025]] fand auf und rund um die neue Schanze der [[Felix-Gottwald-Skisprunganlage]] am [[12. Oktober]] [[2025]] statt, bei der die neue K85 offiziell eröffnet wurde.
 
 
[[2024]] begann die Zufahrt im März erneut abzusacken und musste für Lkw gesperrt werden. Im Herbst [[2024]] soll die Schanzenanlage trotz aller Probleme fertig sein. Im März und April bildeten sich in der wie eine Forststraße ausgeführten Zufahrt zum Anlauf aber erneut Risse. Dieses Mal im unteren Bereich. Der ganze Hang ist feucht und eine geologische Katastrophe. Ursprünglich sollte die Straße um 100.000 Euro errichtet werden. Derzeit liegt man bei etwa 520.000 Euro, und es wurde nur die halbe Straße gebaut.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wieder-aerger-schanze-saalfelden-156557665 www.sn.at], 11. April 2024</ref>
 
  
 
==Goldi Talente Cup==
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 22. Februar 2011, Lokalteil, S. 22, ein Beitrag [[Gerhard Öhlinger]] sowie [https://www.sn.at/salzburg/politik/saalfelden-zufahrt-zur-schanze-endet-auf-halbem-weg-126978730 www.sn.at], 14. September 2022: "Saalfelden: Zufahrt zur Schanze endet auf halbem Weg", ein Beitrag von [[Anton Kaindl]]
 
* "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 22. Februar 2011, Lokalteil, S. 22, ein Beitrag [[Gerhard Öhlinger]] sowie [https://www.sn.at/salzburg/politik/saalfelden-zufahrt-zur-schanze-endet-auf-halbem-weg-126978730 www.sn.at], 14. September 2022: "Saalfelden: Zufahrt zur Schanze endet auf halbem Weg", ein Beitrag von [[Anton Kaindl]]
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* [https://www.sn.at/sport/wintersport/kraft-co-bischofshofen-titel-185458183 www.sn.at], 4. Oktober 2025
  
 
== Einzelnachweis ==
 
== Einzelnachweis ==

Version vom 4. Oktober 2025, 09:55 Uhr

Die Anlage während des Goldi Talente Cups im Februar 2012.
Luftbild der Felix-Gottwald-Skisprunganlage Mai 2022.
Goldi Talente Cup 2011/2012.

Die Felix-Gottwald-Skisprunganlage in Uttenhofen in Saalfelden am Steinernen Meer ist ein regionales Skisprung-Trainingszentrum.

Lage

Das Skisprungzentrum, das nach Felix Gottwald, dem aus Zell am See stammenden erfolgreichste österreichische Sportler bei Olympischen Winterspielen und Nordischen Kombinierer benannt ist, liegt am Nordostabhang des Bibergs in der Saalfeldener Katastralgemeinde Uttenhofen, südwestlich der Gleise der Salzburg-Tiroler-Bahn, unter denen die Zufahrt zur Anlage verläuft.

Beschreibung

Das Sprungzentrum verfügt über vier unterschiedlich dimensionierte Schanzen und einen Lift für den Transport der Springer auf den größeren Bakken. Florian Greimel, ehemals selbst Skispringer, betreibt in Uttenhofen eine Sprungschule, in der man das Skispringen von der Pike auf lernen und trainieren kann. Er nennt das Gleichgewicht als das Wichtigste beim Springen.

Im Rahmen des geplanten Nordischen Zentrums Saalfelden wurde die K-85-Schanze nach den FIS-Regeln adaptiert.

Der zweite und letzte Teil der Österreichischen Meisterschaft im Skispringen und in der Nordischen Kombination 2025 fand auf und rund um die neue Schanze der Felix-Gottwald-Skisprunganlage am 12. Oktober 2025 statt, bei der die neue K85 offiziell eröffnet wurde.

Goldi Talente Cup

Einmal jährlich macht(e) der Goldi Talente Cup auch in Saalfelden Halt. Durch diese in mehreren Bundesländern stattfindende Veranstaltung sollen junge Skisprung-Talente ausfindig gemacht werden. Die Besten der regionalen Cup-Tage nehmen an einem Abschlussbewerb in der steirischen Ramsau am Dachstein teil. Und wer weiß, vielleicht sieht man einige von ihnen in ein paar Jahren wieder: als junge Männer und Frauen, die erfolgreich an internationalen Skisprung-Bewerben teilnehmen.

Bilder

 Felix-Gottwald-Skisprunganlage – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis