Chuniald und Gislar: Unterschied zwischen den Versionen

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== Über Chuniald und Gislar ==
 
== Über Chuniald und Gislar ==
So stramm stehen die Beiden mit dem hl. [[Rupert von Worms|Rupert]] bereits seit mehr als einem halben Jahrtausend – zuerst am Rupertusaltar im Mittelschiff des [[Dom zu den Hll. Rupert und Virgil#Virgilianische Dom|romanischen Doms]], anschließend im Kreuzgang des [[Domkloster]]s und nach dem Abbruch des mittelalterlichen Doms ab [[1599]] bis ins [[20. Jahrhundert]] in der [[Filialkirche zum heiligen Leonhard in Mühlberg|Filialkirche St. Leonhard in Mühlberg]] in [[Eugendorf]]. Dann wurden sie im Stiftsmuseum Seekirchen präsentiert und befinden sich seit zwei Jahrzehnten im [[DomQuartier|Dommuseum]] als Leihgaben der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Petrus Seekirchen|Stadtpfarrkirche Seekirchen]].
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So stramm stehen die Beiden mit dem hl. [[Rupert von Salzburg|Rupert]] bereits seit mehr als einem halben Jahrtausend – zuerst am Rupertusaltar im Mittelschiff des [[Dom zu den Hll. Rupert und Virgil#Virgilianische Dom|romanischen Doms]], anschließend im Kreuzgang des [[Domkloster]]s und nach dem Abbruch des mittelalterlichen Doms ab [[1599]] bis ins [[20. Jahrhundert]] in der [[Filialkirche zum heiligen Leonhard in Mühlberg|Filialkirche St. Leonhard in Mühlberg]] in [[Eugendorf]]. Dann wurden sie im Stiftsmuseum Seekirchen präsentiert und befinden sich seit zwei Jahrzehnten im [[DomQuartier|Dommuseum]] als Leihgaben der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Petrus Seekirchen|Stadtpfarrkirche Seekirchen]].
  
 
Die drei Statuen aus hartem Eichenholz sind um [[1440]] entstanden. Bischof Rupert lässt sein charakteristisches Attribut, das [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzfass]], noch vermissen, erst in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s wird es Rupertdarstellungen beigegeben. Chuniald mit dem Buch und Gislar mit dem Pacifikale (eine Tafel zum Friedenskuss der Gläubigen) sind als Gefährten Ruperts überliefert, die ihm bei der Aufbauarbeit in Juvavum zur Seite standen. Es ist wohl landesweit die einzige Darstellung der Drei.
 
Die drei Statuen aus hartem Eichenholz sind um [[1440]] entstanden. Bischof Rupert lässt sein charakteristisches Attribut, das [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzfass]], noch vermissen, erst in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s wird es Rupertdarstellungen beigegeben. Chuniald mit dem Buch und Gislar mit dem Pacifikale (eine Tafel zum Friedenskuss der Gläubigen) sind als Gefährten Ruperts überliefert, die ihm bei der Aufbauarbeit in Juvavum zur Seite standen. Es ist wohl landesweit die einzige Darstellung der Drei.

Aktuelle Version vom 26. März 2025, 20:45 Uhr

Die Hll. Gislar, Rupert von Salzburg und Chuniald im DomQuartier.

Chuniald und Gislar haben ihren Gedenktag am 28. September.

Über Chuniald und Gislar

So stramm stehen die Beiden mit dem hl. Rupert bereits seit mehr als einem halben Jahrtausend – zuerst am Rupertusaltar im Mittelschiff des romanischen Doms, anschließend im Kreuzgang des Domklosters und nach dem Abbruch des mittelalterlichen Doms ab 1599 bis ins 20. Jahrhundert in der Filialkirche St. Leonhard in Mühlberg in Eugendorf. Dann wurden sie im Stiftsmuseum Seekirchen präsentiert und befinden sich seit zwei Jahrzehnten im Dommuseum als Leihgaben der Stadtpfarrkirche Seekirchen.

Die drei Statuen aus hartem Eichenholz sind um 1440 entstanden. Bischof Rupert lässt sein charakteristisches Attribut, das Salzfass, noch vermissen, erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wird es Rupertdarstellungen beigegeben. Chuniald mit dem Buch und Gislar mit dem Pacifikale (eine Tafel zum Friedenskuss der Gläubigen) sind als Gefährten Ruperts überliefert, die ihm bei der Aufbauarbeit in Juvavum zur Seite standen. Es ist wohl landesweit die einzige Darstellung der Drei.

Bischof Virgil ließ 774 neben den Gebeinen Ruperts auch jene seiner Gefährten in den neu erbauten Dom überführen. Während die Reliquien Chunialds bereits 1315 vermisst wurden, befinden sich jene von Gislar heute noch im Kreuzaltar im nördlichen (linken) Seitenschiff des Salzburger Doms.

Quelle