Balthasar von Raunach: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * | + | * [http://www.franziskaner.at/neuhaeuser/salzburg/main.php?g2_itemId=111 Grabstein von Balthasar von Raunach] |
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| + | == Quellen== | ||
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| + | * [[Johann Riedl]]: ''Salzburgs Domherren von 1514–1806'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Bd. VII. Salzburg 1867; | ||
* Auszüge (Raunach) aus der Genealogischen Sammlung Lazarini (im Historischen Archiv in Ljubljana) | * Auszüge (Raunach) aus der Genealogischen Sammlung Lazarini (im Historischen Archiv in Ljubljana) | ||
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Aktuelle Version vom 20. Dezember 2024, 13:36 Uhr
Balthasar von Raunach (* ca. 1525; † 31. Dezember 1605 in der Stadt Salzburg) war Geistlicher, Pfarrer und Dompropst in Salzburg.
Familie
Raunachs Eltern waren Jakob von Raunach, Sohn des Bernhardin von Raunach und der Genovefa von Freyberg, und Anna Freiin von Lamberg, Tochter des Josef Freiherrn von Lamberg, auf Ortenegg und Ottenstein, Landeshauptmann in Krain, und Elisabeth von Ellach.
Besetzung der Pfarrstelle in Salzburg
Aufgeschworen hat Raunach am 25. April 1551. Als 1574 die Stadtpfarre in Salzburg frei geworden war, gab es für die Übernahme der Stelle zwei Kandidaten: Balthasar von Raunach und Johann Ertl. Raunach wurde zunächst provisorisch mit der Verwaltung des Amtes betraut. Ertl, mit dem das Kapitel diesbezüglich Verhandlungen führte, schlug die Stelle aus, was den Domherren, die die Stelle nur ungern einem Fremden anvertrauen wollten, gelegen kam. Auf Bitten des Kapitels verwaltete Raunach die Pfarrstelle zwei weitere Jahre.
Im Februar 1585 wurde er auch zum Gesandten Salzburgs für den Kreistag in Landshut ernannt.
Dompropst in Salzburg
Als die Stelle des Dompropstes von Salzburg vakant wurde, bewarb sich für die Wahl zum Dompropst, die am 21. Juni 1604 stattfand, neben Raunach auch Ernst Freiherr von Wolkenstein. Beim ersten Scrutinium entfiel auf die beiden Kandidaten die gleiche Stimmenanzahl. Bei der anschließenden mündlichen Wahl erhielt Raunach die Mehrzahl der Stimmen und wurde nun Dompropst.
Raunach starb am 31. Dezember 1605; sein Epitaph befindet sich in der Franziskanerkirche in Salzburg.
Weblinks
Quellen
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Balthasar von Raunach"
- Johann Riedl: Salzburgs Domherren von 1514–1806, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Bd. VII. Salzburg 1867;
- Auszüge (Raunach) aus der Genealogischen Sammlung Lazarini (im Historischen Archiv in Ljubljana)