Triaxomera parasitella: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Raupen von ''T. parasitella'' entwickeln sich in verschiedenen Baumschwämmen. | Die Raupen von ''T. parasitella'' entwickeln sich in verschiedenen Baumschwämmen. | ||
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| + | {{Quelle Embacher et al. 2024}} | ||
| + | *GBIF Austria 2024. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2024.11.26]. | ||
| + | *Haslberger, A. & A.H. Segerer 2016. Systematische, revidierte und kommentierte Checkliste der Schmetterlinge Bayerns (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 106. Supplement: 336 pp. | ||
| + | *Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp. | ||
| + | *Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332. | ||
| + | *Kurz, M. A., [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] & G. Embacher 2010b. Die Tineidae (Lepidoptera) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik, 11: 3-8. | ||
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Version vom 26. November 2024, 13:47 Uhr
Triaxomera parasitella (Tinea parasitella Hübner, 1796: 20, Taf. 3, fig. 16) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tineidae (Echte Motten).
Diagnose
Die Art ist in der Zeichnung sehr ähnlich Montescardia tessulatellus, ist aber durchschnittlich deutlich kleiner. Ein dunkler Fleck am Diskus des Vorderflügels ist nicht deutlich ausgebildet und die haarförmige Beschuppung des Kopfes ist meist mehr gelblich als bei M. tessulatellus.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
T. parasitella wird bei Huemer und Tarmann (1993) auch für Salzburg, wenn auch fraglicherweise angegeben. Es gibt dafür aber keinen Belge und auch keine bekannte Literaturstelle. Auch die Bearbeitung der Tineidae durch Kurz et al. (2010b) ergab keinen Hinweis auf ein Vorkommen der Art in Salzburg, auch wenn ein solches durchaus möglich ist. Bis zum Vorliegen eines zweifelsfreien Belges wird die Art daher aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs ausgeschlossen.
Nachbarfaunen
Außer Salzburg fehlt die Art in Österreich sonst nur in Vorarlberg, für alle anderen Bundesländer ist sie bei Huemer (2013) verzeichnet. Klimesch meldet für Oberösterreich alelrdings nur zwei historische Nachweise aus den Jahren 1891 und 1949 und auch in GBIF (2024) sind keine neueren Funde verzeichnet. In Bayern hingegen fehlt die Art nur im voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen, in den anderen drei Naturräumen ist sie rezent vertreten (Haslberger & Segerer 2016).
Biologie Die Raupen von T. parasitella entwickeln sich in verschiedenen Baumschwämmen.
Weiterführende Informationen
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Quellen
- Embacher, G., S. Flechtmann, P. Gros & M. A. Kurz 2024 [2025]. Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematische und revidierte Liste mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur. Sonderband. In Zusammenarbeit mit der Naturkundlichen Gesellschaft Salzburg. Haus der Natur, Salzburg: 3-176.
- GBIF Austria 2024. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2024.11.26].
- Haslberger, A. & A.H. Segerer 2016. Systematische, revidierte und kommentierte Checkliste der Schmetterlinge Bayerns (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 106. Supplement: 336 pp.
- Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
- Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
- Kurz, M. A., M. E. Kurz & G. Embacher 2010b. Die Tineidae (Lepidoptera) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik, 11: 3-8.