Bücherverbrennung der Nationalsozialisten in der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die '''Salzburger Bücherverbrennung''' fand am [[30. April]] [[1938]], nach dem Anschluss an [[Nazi]]-Deutschland, am [[Residenzplatz]] in der [[Altstadt]] von Salzburg als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt. | ||
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Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates. | Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates. | ||
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Version vom 29. November 2011, 20:59 Uhr
Gedenktafel zur Erinnerung an die Bücherverbrennung an der St. Michaelskirche
Die Salzburger Bücherverbrennung fand am 30. April 1938, nach dem Anschluss an Nazi-Deutschland, am Residenzplatz in der Altstadt von Salzburg als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt.
Allgemeines
Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller Karl Springenschmid, der auch als Redner auftrat, inszeniert. 1nbsp;200 Bücher wurden aus Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten abgeliefert und verbrannt, darunter auch jene von Joseph August Lux.
Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates.