Johann Heinrich Drimel: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 8. April 2023, 08:59 Uhr
Prof. Johann Heinrich Drimel (* 1707; † 29. Juli 1770) stammte aus Nürnberg und war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.
Leben
Er studierte Philosophie, Theologie und Rechte in Altdorf, Jena und Straßburg. Anschließend wirkte er als Hofmeister bei verschiedenen Adelsfamilien, als Konrektor in Nürnberg und Regensburg. Nach seiner Konversion zum katholischen Glauben wurde er Hofrat in Passau. Fürsterzbischof Siegmund Christoph Graf von Schrattenbach berief ihn 1767 als Professor für Staatsrecht und Reichsgeschichte nach Salzburg, doch Drimel konnte den hohen Erwartungen nicht gerecht werden.
Aufgrund seiner verworrenen Vortragsweise sank seine Hörerzahl stetig und die Schwächen seiner Publikationen wurden durch Schmähschriften auf grelle Weise bloßgelegt. Dass er als Ausländer, Abenteurer und Konvertit in Salzburg nicht sonderlich beliebt war, zeigt sogar seine Grabstätte in der Kolumbariengruft, die bei der Eingangsstiege merkwürdig isoliert und unvorteilhaft eingeteilt erscheint.
Quelle
- Christoph Brandhuber, Maximilian Fussl: "Ex cathedra in tumbam" – Lateinische Epitaphe von Salzburger Benediktinerprofessoren im 18. Jahrhundert in der Universitätskirche und Maria Plain. Mit kunsthistorischen Beschreibungen von Roswitha Juffinger, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 130 (2019), S. 247–277.www.academia.edu, pdf