Christina Ditfurth: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 27. März 2023, 12:40 Uhr
Christina "Christl" Ditfurth, auch Christina von Ditfurth (* 15. April 1943 in Lebring, Steiermark) ist eine frühere Salzburger Alpinski-Fahrerin und Journalistin.
Leben
Die gebürtige Steirerin kam über einen Trainingskurs am Saukar im Pongau zum Skirennsport. Ihre Familie lebte in Tenneck und Christl schloss sich dem WSV St. Johann an. Bereits mit 17 Jahren gewann sie eine FIS-Abfahrt in Abetone (Italien). Verletzungen wie ein Achillessehnenriss und Beinbrüche warfen sie in ihrer Karriere zurück, so dass sie es zu keinen Großereignissen schaffte. Die Allrounderin, die ihren Wohnsitz ab dem 15. Lebensjahr wegen ihres Vaters, der bei "Unilever" arbeitete, nach Wien verlegt hatte, war aber mehrfache Medaillengewinnerin bei der "Universiade" (Weltsportspiele der Studenten).
1966/1967 wurde sie Salzburger Landesmeisterin im Slalom und Kombination, gewann die Bronzemedaille im Slalom bei der "Universiade" in Sestriere in Italien.
1968 ging Ditfurth als Skilehrerin und Profirennfahrerin nach Australien und nahm eine Tätigkeit als Marketing-Beauftragte der Skibindungsfirma "Tyrolia" für Australien und Japan auf. Außerdem war die vielsprachige Ditfurth als Sportjournalistin tätig, unter anderem auch für eine japanische Tageszeitung.
2005 schrieb die in Sydney lebende Auswanderin ihre Memoiren mit dem Titel "Die Welt ist meine Heimat". Darin blickte sie mit viel Ironie auf ihre Skirennzeit zurück und thematisierte auch die Gerüchte über eine angebliche Affäre mit Karim Aga Khan, der in den 1960er-Jahren als Skirennläufer aktiv war, sowie die Zweifel im Team an ihrer Kollegin Erika Schinegger, die Abfahrtsweltmeisterin wurde, sich aber später als Mann erwies: "Wir haben sie nie nackt gesehen."
Weblinks
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Christina Ditfurth"
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Österreichische Skistars von A - Z, ÖSV 2008