Roland Haas (Dramaturg): Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. phil. '''Roland Haas''' arbeitete als Dramaturg, Festivalleiter, Regisseur und ist Autor und Redner, sowie ehemaliger [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Rektor]] der [[Universität Mozarteum]].
 
Dr. phil. '''Roland Haas''' arbeitete als Dramaturg, Festivalleiter, Regisseur und ist Autor und Redner, sowie ehemaliger [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Rektor]] der [[Universität Mozarteum]].
  

Version vom 19. Juli 2022, 07:27 Uhr

Roland Haas
Roland Haas, gemalt von Reinhardt Sampl.

Dr. phil. Roland Haas arbeitete als Dramaturg, Festivalleiter, Regisseur und ist Autor und Redner, sowie ehemaliger Rektor der Universität Mozarteum.

Leben

Hochschulabschluss

1. Staatsexamen für Gymnasiallehrer (1974) und Promotion in den Fächern Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Pädagogik (1976) summa cum laude.

Tätigkeiten

  • Referendar im Schuldienst (mit einer Arbeit über Schülertisch und aufgrund anderer pädagogischer Überzeugung abgebrochen),
  • 1977–1978: Kulturmanager bei der Stadt Rüsselsheim (Kindertheater, multimediales Spielprojekt)
  • 1978–2001: Dramaturg, Organisationsleiter am Nationaltheaters Mannheim (Kindertheater Schnawwl),
  • 2001–2003: Geschäftsführender Dramaturg am Ulmer Theater (Intendant Volkmar Clauß),
  • Mitbegründer und stellv. Leiter der 1. Wiblinger Festspiele,Ulm
  • 2003–2005: Referent des Intendanten des Freiburger Theaters (Ulrich Brecht),
  • Leiter der Theaterfestivals Freiburg 1984 und 1985,
  • 1985–1988: Dramaturg am Schauspiel der Staatstheater Stuttgart (Ivan Nagel). Marketing Theater der Welt 1987.
  • 1988–2000: Mitarbeiter für Kultur in der Stadt Stuttgart (Leiter Varieté der Stadt Stuttgart, Leiter der Stuttgarter Hofkonzerte, Leiter der Tanzbiennale Sprachen des Körpers, Entwickler des Kongresses Natur im Kopf - zum Naturdenken heute, Mitarbeiter am Projekt der Stadtbücherei konkrete poesie (Stuttgarter Schule um Max Bense), Künstlerische Mitarbeit in der Protokollabteilung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg für Neujahrsempfänge, Produktion einer Revue zum 40-jährigen Jubiläum des Landes Baden-Württemberg (aufgeführt: Staatstheater Karlsruhe),
  • Konzept und Organisation des World Festival of Sacred Music S.H. des Dalai Lama 1999 bis 2001 (Los Angeles, New York, Bangalore, Hiroshima, Berlin).
  • Zusammenarbeit mit Wolf Biermann, Deborah Polaski, Eberhard Kloke, Andreas Prohaska, Rosalie, Peter Micheal Hamel, Andrea Breth, Jerome Savary, Violeta Dinescu, Grete Wehmeyer, Gerhard Bohner, Jossi Wieler, Ute Lemper, Michael Mendel, Angelica Domröse, Dorit Sedelmeier, Juri W. Nikulin, Jörg-Peter Weigle, Manfred Schreier, Joachim Ernst Berendt, Judy Mitoma, Doboom Tulku, Max Schlereth, Philip Glass, Marko Feingold u. a.

Stationen an der 'neuen Universität' Mozarteum

  • (Juli 2000 bis Dezember 2005): Umsetzung der 1. Hochschulreform (Drittelparität)
  • Einführung des ersten IT-Studios für Musik- und Bühnenausbildung
  • Rückführung der Hochschule in das Stammhaus am Mirabellgarten (mit durchgeführtem Architekturwettbewerb, Ausschreibung, Umsetzung)
  • Kooperation der drei Salzburger Universitäten
  • Erwerb von Zusatzforschungsmitteln zur Erforschung von Musikwirkung (ab 2002) mit Messung und algorithmischer Auswertung bei Studierenden und Hörenden (erster Nachweis der Regulation des Stresslevels durch Musik; erste Studie zur Tomatis-Wirkung)
  • erster Kongress Mensch&Musik (fortgesetzt mit Mozart&Science in Baden, Wien und Krems)
  • Rückführung der Hochschule in den europäischen Verbund der Musikhochschulen und Konservatorien
  • Kooperationsabkommen mit den Konservatorien in Shanghai und Beijing (Staatskonservatorium), Volksrepublik China
  • Gründung der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg gemeinsam mit Prof. Hansjörg Angerer
  • Durchführung der 2. Hochschulreform (ÖVP/FPÖ-Regierung)
  • Studien-Kooperation mit dem Konservatorium Feldkirch
  • erste internationale Evaluierung der Universität Mozarteum

Quellen

Zeitfolge