Paul Rettinger von Wiespach und Radeck: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „Fußnoten“ durch „Einzelnachweise“)
K (Textersetzung - „geb.“ durch „geborene“)
 
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Dr. Paul Rettinger stammte aus Nördlingen ([[Bayern#Schwaben|Schwaben]]).<ref>Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]/[[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]], ''Burgen und Schlösser in Salzburg, Flachgau und Tennengau'', Wien 1992.</ref> Er war verheiratet mit Dorothea, geb. Fringer''in''; sie hatten zumindest die Kinder Markus Herkules und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld.<ref name="Rettinger-Homepage">Michael L. Rettinger aaO.</ref>
+
Dr. Paul Rettinger stammte aus Nördlingen ([[Bayern#Schwaben|Schwaben]]).<ref>Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]/[[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]], ''Burgen und Schlösser in Salzburg, Flachgau und Tennengau'', Wien 1992.</ref> Er war verheiratet mit Dorothea, geborene Fringer''in''; sie hatten zumindest die Kinder Markus Herkules und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld.<ref name="Rettinger-Homepage">Michael L. Rettinger aaO.</ref>
  
 
Er wurde 1541 vom Salzburger Erzbischof-Administrator [[Ernst Herzog von Bayern]] mit dem [[Schloss Wiespach]] bei [[Hallein]] belehnt; dieses fiel 1562 an seine Kinder Dr. [[Martin Herkules Rettinger von Wiespach|Martin Herkules Rettinger]], Fürstbischof von [[Lavant]], und Benigna verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr 1570 ganz an Benigna.<ref>Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Buberl, Paul/[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Österreichische Kunsttopographie, Band&nbsp;XX. Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein''. Wien 1927.</ref>
 
Er wurde 1541 vom Salzburger Erzbischof-Administrator [[Ernst Herzog von Bayern]] mit dem [[Schloss Wiespach]] bei [[Hallein]] belehnt; dieses fiel 1562 an seine Kinder Dr. [[Martin Herkules Rettinger von Wiespach|Martin Herkules Rettinger]], Fürstbischof von [[Lavant]], und Benigna verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr 1570 ganz an Benigna.<ref>Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Buberl, Paul/[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Österreichische Kunsttopographie, Band&nbsp;XX. Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein''. Wien 1927.</ref>

Aktuelle Version vom 29. März 2022, 21:05 Uhr

Dr. Paul Rettinger (später:) von Wiespach und Radeck († 1569?) war Leibarzt von drei Salzburger Fürsterzbischöfen.[1]

Leben

Dr. Paul Rettinger stammte aus Nördlingen (Schwaben).[2] Er war verheiratet mit Dorothea, geborene Fringerin; sie hatten zumindest die Kinder Markus Herkules und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld.[3]

Er wurde 1541 vom Salzburger Erzbischof-Administrator Ernst Herzog von Bayern mit dem Schloss Wiespach bei Hallein belehnt; dieses fiel 1562 an seine Kinder Dr. Martin Herkules Rettinger, Fürstbischof von Lavant, und Benigna verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr 1570 ganz an Benigna.[4]

Von 1549 bis 1569 besaß Dr. Paul Rettinger auch das Schloss Radeck bei Salzburg, das danach an seinen (allerdings bald darauf gestorbenen) Sohn fiel.[5]

Quelle

Einzelnachweise

  1. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf eine Auskunft des Erzbischöflichen Konsistorialarchivs Salzburg.
  2. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Zaisberger, Friederike/Schlegel, Walter, Burgen und Schlösser in Salzburg, Flachgau und Tennengau, Wien 1992.
  3. Michael L. Rettinger aaO.
  4. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Buberl, Paul/Martin, Franz, Österreichische Kunsttopographie, Band XX. Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein. Wien 1927.
  5. Buberl, Paul/Martin, Franz: Österreichische Kunsttopographie, Band XI (Salzburg-Land II. Band), III. Teil (Gerichtsbezirk Salzburg), Kunstverlag Anton Schroll & Co., Wien 1916. S. 445.