Knappenhaus (Hoher Goldberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 11. September 2021, 10:15 Uhr
Die Reste des Knappenhauses auf dem Hohen Goldberg im Südosten des Hüttwinkltals stellen ein letztes Denkmal des Goldbergbaugebiets in den Hohen Tauern dar.
Geschichte
Das Knappenhaus diente, wie der Name schon sagt, den Bergknappen als Unterkunft. Bergknappen lebten in der Regel von Montag bis Samstag auf dem Goldberg, nur sonntags gingen sie, sofern in der Nähe, in ihre Heimatdörfer oder ins Hüttwinkltal (wo viele von ihnen den Lohn der Arbeitswoche vertranken).
Er sehr spät wurde oberhalb des Knappenhauses ein Erzspeicher dazu gebaut. Neben anderen Nebengebäuden (Bruchhof, Schmiede) gab es auch zwei Schneekrägen, durch die die Bergknappen vor Schnee und Regen geschützt in die Stolleneingänge gelangten.
Das Gebäude bestand aus zwei Stockwerken und einem ausgebauten Dachgeschoß. Zwei Kamine, einer aus dem Küchenraum und einer, der die "Scheitstube" und "Wohnstube der Arbeiter" wärmte, führten durch das Gebäude nach oben.
Quellen
- Buch Das Buch vom Tauerngold
- Buch Das Raurisertal, Seite 186f