Großglockner Hochalpenstraße Schneeräumung: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.grossglockner.at/de/hochalpenstrasse/schneeraeumung/ Bilder von der Schneeräumung]
 
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Version vom 7. Oktober 2010, 19:40 Uhr

ein Wallack-Rotationspflug

Eine entscheidende Rolle für die Frequenz spielt auf hochalpinen Straßen die Schneeräumung. So auch bei der Großglockner Hochalpenstraße.

Allgemeines

In den Jahren 1936 und 1937 schaufelten 350 Männer in durchschnittlich 70 Tagen 250.000 m³ Schnee, um die Straße zumindest einspurig freizulegen. Manchmal schien der Kampf gegen die Meter hohen Schneewände (acht bis zehn Meter waren und sind immer noch durchaus üblich) aussichtslos: Schwielen an den Händen, Schneeblindheit oder starke Sonnenbrände setzten den Männern zu. Manchmal verschärft durch starke Winde und unglaublichen Schneeverfrachtungen - 30 Meter hohe Schneeverwehungen machten die Anstrengungen von Tagen, ja manchmal von Wochen wieder zunichte.

Franz Wallack, der Erbauer der Straße, erkannte schon bald die Vorteile mechanisierter Schneeräumung und konstruierte ein Arbeitsgerät, eine Kombination aus Schneefräse und Pflug: Seit 1953 räumen jedes Jahr im April die fünf Rotationspflüge - System Wallack - und 12 Arbeiter der GROHAG in zirka 14 Tagen die 600.000 m³ bis 800.000 m³ Schnee von Straße und Parkflächen.

Der Einsatz dieser weltweit patentierten Wallack-Rotationspflüge verlängerte die Öffnungszeiten der Glocknerstraße erheblich. Waren es 1937 nur 132 Tage, konnte man 1963 sogar an 276 Tage die Glocknerstraße besuchen. In jüngster Zeit orientieren sich die Öffnungszeiten nicht mehr allein an den klimatischen Gegebenheiten, sondern auch an wirtschaftlichen Erwägungen. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist die Großglockner Hochalpenstraße üblicherweise geöffnet.

Seit Mitte der 1990er Jahre übernehmen Pistenraupen das Abtragen der lockeren oberen Schneeschicht, die bis dahin immer noch händisch abgetragen werden musste.

Mit 800.000 Kubikmeter Schnee, was einem Eisenbahnlastzug von 250 km Länge entspräche, hält das Frühjahr 1975 den Rekord. In diesem Jahr gab es "Schneeschluchten" von 21 Metern (Niveau Schneedecke-Obergrenze zu Straßenbelag).

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Quelle