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Johann Seywaldstätter (* 25. Oktober 1787 in Plainfeld; † 29. April 1863 in Gnigl) war Volksschulleiter der Volksschulen Plainfeld, St. Gilgen und Gnigl.
Leben
Bereits im Jahr 1801 wurde Johann Seywaldstätter als Lehrer der neu errichteten Plainfelder Schule vorgeschlagen. Dabei spielte es sicher eine Rolle, dass sein Vater, der Kirchenwirt Martin Seywaldstätter, weitgehend den finanziellen Bedarf der Schule deckte. Allerdings wurde er aufgrund seines jugendlichen Alters zunächst dem Schulleiter der Volksschule Gnigl, Korbinian Fellacher, zur Ausbildung anvertraut. Am 15. März 1803 begann Seywaldstätters berufliche Laufbahn an der Volksschule Plainfeld. 1805 erhielt er die definitive Anstellung als Mesner und Schulleiter. 1819 wurde er als Schulleiter an die Volksschule St. Gilgen versetzt und blieb dort, bis er 1838 an die Volksschule Gnigl versetzt wurde, wo er bis 1858 als Schulleiter tätig war.
Quellen
- Rinnerthaler, Alfred: Eine "ordentliche, von Obrigkeits wegen eingeführte" Schule für Plainfeld. In: Gemeinde Plainfeld (Hrsg.): Geschichte von Plainfeld. Plainfeld 2004.
- Ziller, Leopold: Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See. 2. Teil (1800–1938). Gemeinde St. Gilgen 1988.
- Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg. Auf das Jahr 1865. Salzburg 1865, S. 182.
- Salzburgwiki-Artikel
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Gnigl 1839–1858 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule St. Gilgen 1819–1838 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Plainfeld 1803–1819 |
Nachfolger |