Salzburger Kastenfenster: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „Fußnoten“ durch „Einzelnachweise“) |
K (Textersetzung - „Mozartplatz“ durch „Mozartplatz“) |
||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
==Wer stellt sie heute noch her== | ==Wer stellt sie heute noch her== | ||
| − | Die Tischlerei Kranz<ref>[http://www.kastenfenster.at Webauftritt der Tischlerei Kranz]</ref> in Schwanenstadt, [[Oberösterreich]], baut schon seit [[1921]] Kastenfenster aller Arten<ref>es gibt neben dem ''Salzburger Kastenfenster'' noch ein ''Wiener Kastenfenster'' und ein ''Grazer Kastenfenster''</ref> und hat sich seit 1988 auf diese Bauweise spezialisiert. In der [[Stadt Salzburg]] stammen von dieser Firma Kastenfenster im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] sowie in Gebäuden am [[Kapitelplatz]], am [[Mozartplatz]] und in der [[Kaigasse]]. In [[Hallein]] wurden in zwölf Häusern am [[Josef Schöndorfer-Platz (Hallein)|Josef Schöndorfer-Platz]] diese Fenster eingebaut. | + | Die Tischlerei Kranz<ref>[http://www.kastenfenster.at Webauftritt der Tischlerei Kranz]</ref> in Schwanenstadt, [[Oberösterreich]], baut schon seit [[1921]] Kastenfenster aller Arten<ref>es gibt neben dem ''Salzburger Kastenfenster'' noch ein ''Wiener Kastenfenster'' und ein ''Grazer Kastenfenster''</ref> und hat sich seit 1988 auf diese Bauweise spezialisiert. In der [[Stadt Salzburg]] stammen von dieser Firma Kastenfenster im [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] sowie in Gebäuden am [[Kapitelplatz]], am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] und in der [[Kaigasse]]. In [[Hallein]] wurden in zwölf Häusern am [[Josef Schöndorfer-Platz (Hallein)|Josef Schöndorfer-Platz]] diese Fenster eingebaut. |
Aber rund die Hälfte der Kunden von Kranz bauen Kastenfenster freiwillig in ihre Häuser ein. Sie finden sie ästhetischer als moderne Kunststofffenster. | Aber rund die Hälfte der Kunden von Kranz bauen Kastenfenster freiwillig in ihre Häuser ein. Sie finden sie ästhetischer als moderne Kunststofffenster. | ||
Version vom 27. Juni 2019, 10:01 Uhr
Das Salzburger Kastenfenster ist eine alte Holzfensterbauweise, die man noch heute häufig antrifft.
Das Besondere
Das Besondere am Salzburger Kastenfenster besteht in den beiden nach außen zu öffnenden Fensterflügeln, die man mit einer Stange, die in eine Öse gesteckt wird, fixiert. Diese Kastenfenster müssen vor allem überall dort verwendet werden, wo der Denkmalschutz es vorschreibt.
Aufbau
Die Außenscheibe eines Salzburger Kastenfensters hat eine Glasstärke von vier Millimetern wie bei modernen Fenstern. Ein wesentlicher Vorteil dieser Bauart liegt darin, dass die Tiefe des Stocks[1] das Eindringen der Kälte vermindert, was wiederum die Schimmelbildung hintanhält. Auch lassen sich in diesem Zwischenraum gut Sensoren für Einbruchsschutz einbauen. Weiters kann man dort Jalousien, Rollos oder Gitter einbauen und trotzdem das Fenster öffnen.
Einziger Wermutstropfen: man sollte (muss) die Rahmen natürlich immer wieder streichen.
Die Fenster werden noch heute in Handarbeit hergestellt. Als Material verwendet man meist Kiefer, jedoch kommen auch Lärche und Eiche zur Verwendung. Die klassische Farbe ist weiß, jedoch finden sich auch Freunde anderer Farbtöne.
Wer stellt sie heute noch her
Die Tischlerei Kranz[2] in Schwanenstadt, Oberösterreich, baut schon seit 1921 Kastenfenster aller Arten[3] und hat sich seit 1988 auf diese Bauweise spezialisiert. In der Stadt Salzburg stammen von dieser Firma Kastenfenster im Mozarteum sowie in Gebäuden am Kapitelplatz, am Mozartplatz und in der Kaigasse. In Hallein wurden in zwölf Häusern am Josef Schöndorfer-Platz diese Fenster eingebaut.
Aber rund die Hälfte der Kunden von Kranz bauen Kastenfenster freiwillig in ihre Häuser ein. Sie finden sie ästhetischer als moderne Kunststofffenster.
Quelle
- Salzburger Nachrichten, Die Augen des Hauses von Bernhard Schreglmann, 30. August 2008
Einzelnachweise
- ↑ Abstand zwischen äußerer und innerer Scheibe
- ↑ Webauftritt der Tischlerei Kranz
- ↑ es gibt neben dem Salzburger Kastenfenster noch ein Wiener Kastenfenster und ein Grazer Kastenfenster