Filialkirche St. Ägidi: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Filialkirche St. Ägidi''' ist eine [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Michael im Lungau|denkmalgeschützte]] Kirche in [[St. Michael im Lungau]]. Sie steht weithin sichtbar westlich von St. Michael am Südhang des [[Speiereck]]s. | Die '''Filialkirche St. Ägidi''' ist eine [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Michael im Lungau|denkmalgeschützte]] Kirche in [[St. Michael im Lungau]]. Sie steht weithin sichtbar westlich von St. Michael am Südhang des [[Speiereck]]s. | ||
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* [http://www.kirchen-fuehrer.info/st-michael-im-lungau/filialkirche-st-aegidi.html Kirchenführer] | * [http://www.kirchen-fuehrer.info/st-michael-im-lungau/filialkirche-st-aegidi.html Kirchenführer] | ||
Version vom 3. Mai 2019, 10:47 Uhr
Die Filialkirche St. Ägidi ist eine denkmalgeschützte Kirche in St. Michael im Lungau. Sie steht weithin sichtbar westlich von St. Michael am Südhang des Speierecks.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche im Jahr 1278. Sie wurde vermutlich als Eigenkirche der Herren von Weißpriach gegründet. Geweiht ist die Kirche dem südfranzösischen Abt Ägidius, einem der Vierzehn Nothelfern, der besonders in wald- und wasserreichen Gebieten verehrt wurde. Die Kirche wurde 1650 umgebaut und nach Norden erweitert. Im Spätbarock wurde die Kirche zum Wallfahrtsort, worauf viele Votivbilder hinweisen. Diese Wallfahrt ist aber heute bereits erloschen.
Außenansicht
Der Bau mit dem massiven Ostturm, der 1708 seine barocke Zwiebelhaube erhielt, ist im Kern eine romanische Chorturmkirche. Zur Kirche gehört eine barocke Kalvarienbergkapelle mit Kreuzigungsgruppe und Schächern, die 1706 erbaut wurde.
Innenausstattung
Im Hauptschiff befindet sich eine flache barocke Stuckdecke. Der barocke Hochaltar stammt aus der Zeit um 1720. Das Altarbild mit einer Darstellung des Kirchenpatrones St. Ägidius ist eine Arbeit des Salzburger Malers Sebastian Stief und stammt aus dem aus dem Jahr 1883. Zur barocken Ausstattung der Kirche gehören noch die beiden Figuren der Heiligen Georg und Florian, der reichgeschnitzte Tabernakel, die Figuren im Aufsatz sowie das Oberbild des heiligen Leonhard als Gefangenenpatron. Die Kanzel ist ebenfalls aus dem Barock. Im Chor ist eine barocke Kreuzigungsgruppe zu sehen. Eine Konsolfigur des hl. Leonhard, ein Marienbild, ein Kruzifix über dem Chorbogen, ein Ölgemälde der Maria Immaculata sowie weitere Bilder vervollständigen die Ausstattung.
Ein gotisches Fresko mit der überlebensgroßen Darstellung des hl. Christophorus aus der Zeit um 1400 wurde unter dem 1650 gebauten Sakristeidach 1968 entdeckt.