Kuenburgbastei (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Kuenburgbastei, auch ''Feuerbastei'' genannt, wurde im [[17. Jahrhundert]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg]] (1668 - 1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Sein [[Wappen]] ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltiven Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.
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Die Kuenburgbastei, auch ''Feuerbastei'' genannt, wurde im [[17. Jahrhundert]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg]] (1668 - 1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte Kleine Bastei auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein [[Wappen]] ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltiven Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.
  
 
Das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] an der Stirnseite der Kuenburgbastei nach Norden besagt:
 
Das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] an der Stirnseite der Kuenburgbastei nach Norden besagt:
: Lateinische Inschrift: ''" Propugnaculo hoc - Funditus erecto. Magnae - Totius Parti Ruenti subvenit - defendionem que auxit - Maxim. Gandol. Archiepus. - e. comit. de. Khuenburg, etc. - A(nn)o: M.DC.LXXXI   
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: Lateinische Inschrift: ''" Propugnaculo hoc funditus erecto magnae totius parti ruenti subvenit - defendionemque auxit Maxim(ilianus) Gandol(dolphus) Archiep(iscuop)us. - e(x) comit(ibus) de Khuenburg etc. - A(nn)o: M.DC.LXXXI   
: Übersetzung: ''"Zum Kampf mit Wurfgeschossen ist diese Befestigung errichtet worden. Größe und Mächtigkeit der (Bau-)Teile helfe beim zu Boden schmettern. Zum Zweck der Verteidigung und Vergrößerung (errichtet von): [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Maximilian Gandolf]] aus dem Geschlecht der [[Kuenburg]], etc. im Jahre  [[1681]] "''
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: Übersetzung: ''"Mit diesem völlig neu errichteten Befestigung - kam dem Einsturz von Teilen zu Hilfe und verbesserte die Verteidigung (Fürsterzbischof) [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Maximilian Gandolf]] aus dem Geschlecht der [[Kuenburg]], etc. im Jahre  [[1681]] "''
  
 
In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.
 
In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.

Version vom 28. April 2019, 09:02 Uhr

Die Kuenburgbastei ist eine Geschützstellung an der Nordseite der Festung Hohensalzburg auf dem Festungsberg (Teil der Altstadt von Salzburg).

Geschichte

Die Kuenburgbastei, auch Feuerbastei genannt, wurde im 17. Jahrhundert unter Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg (1668 - 1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte Kleine Bastei auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein Wappen ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltiven Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.

Das Wappen von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg an der Stirnseite der Kuenburgbastei nach Norden besagt:

Lateinische Inschrift: " Propugnaculo hoc funditus erecto magnae totius parti ruenti subvenit - defendionemque auxit Maxim(ilianus) Gandol(dolphus) Archiep(iscuop)us. - e(x) comit(ibus) de Khuenburg etc. - A(nn)o: M.DC.LXXXI
Übersetzung: "Mit diesem völlig neu errichteten Befestigung - kam dem Einsturz von Teilen zu Hilfe und verbesserte die Verteidigung (Fürsterzbischof) Maximilian Gandolf aus dem Geschlecht der Kuenburg, etc. im Jahre 1681 "

In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.

Bildergalerie

Quelle