Wallfahrtskirche zur hl. Margaretha

Die Wallfahrtskirche zur hl. Margaretha ist die römisch-katholische Filialkirche der Pfarrkirche Bad Vigaun zum hl. Dionysius von Bad Vigaun im Ortsteil St. Margarethen ist. Sie steht unter Denkmalschutz.
Patrozinium
Patrozinium ist der 20. Juli.
Geschichte
Der jetzige Bau ist an Stelle einer älteren Kirche (urkundlich erstmals 1131 erwähnt) angeblich von einer Halleiner Weißwarenhändlerin für die glückliche Rückkehr eines ihrer Schiffe nach Venedig errichtet worden. Dessen erste urkundliche Erwähnung findet sich 1437. Bemerkenswert ist das Portal mit einem Relief der Kirchenpatronin, der hl. Margaretha. Was auch auffällt, ist die marmorne Außenkanzel, die sich unter dem bemalten Vordach im Freien befindet.
Inneneinrichtung
Das Innere zeigt ein spätgotisches Langhaus mit einer hölzernen Empore und drei barocken Altären.
Das Bild des betenden Bauern auf dem linken Seitenaltar stammte 1841 vom Halleiner Maler Anton Eggl. Von diesem Bild inspiriert stammt auch die Tracht der Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun.
Den Hochaltar aus dem Jahr 1725 schuf der Schnitzer Josef Krimpacher. Das Altarbild aus dem Jahr 1600 zeigt die Kreuzigung Christi. Es stammt aus der Pfarrkirche Bad Vigaun. Das Oberbild Gottvater und Hl. Geist malte 1725 der Maler Josef Högler. Die seitlichen Konsolfiguren der Heiligen Margaretha und Magdalena und die Aufsatzfiguren der Heiligen Katharina und Barbara und in der Mitte des hl. Michael schuf der Bildhauer Johann Georg Mohr. Das Altarbild stammt von Hans Adam Weißenkirchner.
Bilder
Wallfahrtskirche zur hl. Margaretha – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- www.badvigaun.at
- Kraftorte im Tennengau
- Trachtenmusikkapelle Bad Vigaun
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Wallfahrtskirche zur hl. Margaretha"