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[[Richard Franz Schlegel]], * 3. April 1811, Dr. med., Stadtarzt in Salzburg, † 1881 in Salzburg, an seinen Schwiegersohn Dr. jur. Franz Spängler. Der Brief ist nach dem 3. April 1880 geschrieben worden (und wohl bevor Franz Spängler ebenfalls 1880 Bezirksrichter in Pottenstein wird) und weniger als ein Jahr vor dem Tod von Richard Schlegel am 1. März 1881. – "Verlassenschaft", siehe auch [[Kobler-Spängler-Briefe]], Briefe vom 11. Oktober 1877, vom 11. März 1879 und vom 27. Januar 1880.
 
[[Richard Franz Schlegel]], * 3. April 1811, Dr. med., Stadtarzt in Salzburg, † 1881 in Salzburg, an seinen Schwiegersohn Dr. jur. Franz Spängler. Der Brief ist nach dem 3. April 1880 geschrieben worden (und wohl bevor Franz Spängler ebenfalls 1880 Bezirksrichter in Pottenstein wird) und weniger als ein Jahr vor dem Tod von Richard Schlegel am 1. März 1881. – "Verlassenschaft", siehe auch [[Kobler-Spängler-Briefe]], Briefe vom 11. Oktober 1877, vom 11. März 1879 und vom 27. Januar 1880.
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==== Brief vom 1. Oktober 1880 von Antonia Spängler an Franz Spängler ====
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Brief von [[Antonia Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] in Wien; ein kleiner Bogen mit blauem Prägedruck "A"; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
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''Salzburg den 1/10 [18]80 // Meine lieben Theuren! // Da Guttenberg Rudolf so freundlich ist, dieß kleine Paket mitzu nehmen, so sende ich das zurükgebliebene Hemt und Tüchel welches sich noch im Bett befand. Ich danncke für Eure lieben Briefe, es freut mich recht sehr, das Ihr Euch wohl befindet, und das es Euch in Wien wider behagt, und auch die Kindlein sich dort wider zufrieden fühlen. / Bey uns im Hauß ist es nun wider ganz ruhig die Schistl'' [Schiestl] ''sind fort, auch die Emile, und bald wird auch die Mamma Duregger fort gehen, auch nach Inspruck'' [Innsbruck] ''. Otto ist gestern nach St Johan[n], wird aber vieleicht wen möglich Heute wider zurück kommen. Die Großmutter'' [Fanny Kobler] ''befindet sich doch wieder beßer, ist auch wie es scheint mit der Liese zufrieden. // ''
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''Die Therese ist dermalen noch in Neumarkt will aber wider herein nach / Salzburg, wir wüßten auch ein Zimmer für sie, ob sie es aber nehmen wird wüßen wir nicht. die alte Frau Müller du hast sie schon gekannt ihr Sohn ist gestorben ich glaube er war beim Steierammt, sie lebt nun hier und hat ein Zimmer zu vergeben im Kai neben Karl Koch im 2 te[n] Stock das Zimer auf die Gaße mit der Außsicht mit sammt der Bedienung 6 Gulden im Monnath, ich bin begierig ob sie es nimmt. / Morgen ist der Spatzenegger Marie ihre Vermählung, und am 11 te[n] der Gnabiser [?] Anna ihre. Heute wird Sattler Anton mit seiner jungen Gattin hieher kommen, kannst dir dencken wie sich die Annate [?] freute Bey Schleg[e]l geht es zimlich gut, bey Marie sehr gut die sieht blühend auß. Lebt recht wohl mit herzlichen Grüßen und küßen an'' [unterstrichen:] ''Alle verbleibe ich Eure treulie[b]ende Mutter // Spángler. // von denen Ottoischen'' [Otto Spängler] ''viele herzliche Grüße so wie von der Fraulein Rosalie.''
 
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