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| | Das Konkursverfahren wurde über das Vermögen von Mario Kaltenbacher und über das Vermögen der Kulinarium & Feinschmecker GmbH - Geschäftsführer ist Kaltenbacher - eröffnet. Die Höhe der Verbindlichkeiten von 57 Gläubigern betrug 619.420 Euro, das Vermögen wurde mit 318.028 Euro angegeben. | | Das Konkursverfahren wurde über das Vermögen von Mario Kaltenbacher und über das Vermögen der Kulinarium & Feinschmecker GmbH - Geschäftsführer ist Kaltenbacher - eröffnet. Die Höhe der Verbindlichkeiten von 57 Gläubigern betrug 619.420 Euro, das Vermögen wurde mit 318.028 Euro angegeben. |
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| − | Aber nicht nur der Pachtrückstand sondern auch die negativen Medienberichte hatten Kaltenbacher dazu bewogen, das Pachtverhältnis zu lösen. Dies, obwohl das Restaurant gut gelaufen sei, wie Kaltenbacher anführt. Es wären bereits rund 1 000 Reservierungen für Herbst und Winter 2011/12 vorgelegen. | + | Aber nicht nur der Pachtrückstand sondern auch die negativen Medienberichte hatten Kaltenbacher dazu bewogen, das Pachtverhältnis zu lösen. Dies, obwohl das Restaurant gut gelaufen sei, wie Kaltenbacher anführt. Es wären bereits rund 1 000 Reservierungen für Herbst und Winter 2011/12 vorgelegen. |
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| | == Neustart und gleich wieder Probleme == | | == Neustart und gleich wieder Probleme == |
| − | Mit dem Kitzbüheler Gastronom [[Theo Muntigl]] haben die Besitzer des Lokals [[Erich Kellerhals|Erich]] und Helga Kellerhals, nach der Erfahrung mit Kaltenbacher bei der Auswahl des neuen Pächters bewusst auf einen medialen Leisetreter gesetzt. Nach dem Neustart im Dezember 2011 erhob im Februar 2012 Muntigls Chefkoch [[Jürgen Wolfsgruber]] schwere Vorwürfe gegen seinen Chef: 498 Arbeitsstunden seien ihm bislang nicht abgegolten, er sei seit der Eröffnung im Dezember täglich 14 bis 15 Stunden in der Küche gestanden und hätte sogar den Abwasch manchmal machen müssen. Und war ein Abwäscher da, so erhielt dieser für diese harte Tätigkeit 20 Euro. | + | Mit dem Kitzbüheler Gastronom Theo Muntigl haben die Besitzer des Lokals [[Erich Kellerhals|Erich]] und Helga Kellerhals, nach der Erfahrung mit Kaltenbacher bei der Auswahl des neuen Pächters bewusst auf einen medialen Leisetreter gesetzt. Nach dem Neustart im Dezember 2011 erhob im Februar 2012 Muntigls Chefkoch Jürgen Wolfsgruber schwere Vorwürfe gegen seinen Chef: 498 Arbeitsstunden seien ihm bislang nicht abgegolten, er sei seit der Eröffnung im Dezember täglich 14 bis 15 Stunden in der Küche gestanden und hätte sogar den Abwasch manchmal machen müssen. Und war ein Abwäscher da, so erhielt dieser für diese harte Tätigkeit 20 Euro. |
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| | Aber das Fass zum Überlaufen brachte eine Abendveranstaltung mit 60 Personen am [[Valentinstag]] im Februar 2012. Da waren sie nur zu zweit in der Küche, woraufhin Wolfsgruber kündigte. Stimmt nicht, widerspricht Muntigl, "''alles ist erlogen''", er selbst hätte Wolfsgruber gekündigt. Die Nichtzahlung der strittigen Arbeitsstunden führe Muntigl auf Wolfsgrubers ''dubiosen Aufzeichnungen'' zurück, konnte er doch seinem Chefkoch nachweisen, dass er in einem der betreffenden Zeiträume nicht in der Küche war, sondern stundenlang auf Facebook. | | Aber das Fass zum Überlaufen brachte eine Abendveranstaltung mit 60 Personen am [[Valentinstag]] im Februar 2012. Da waren sie nur zu zweit in der Küche, woraufhin Wolfsgruber kündigte. Stimmt nicht, widerspricht Muntigl, "''alles ist erlogen''", er selbst hätte Wolfsgruber gekündigt. Die Nichtzahlung der strittigen Arbeitsstunden führe Muntigl auf Wolfsgrubers ''dubiosen Aufzeichnungen'' zurück, konnte er doch seinem Chefkoch nachweisen, dass er in einem der betreffenden Zeiträume nicht in der Küche war, sondern stundenlang auf Facebook. |