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==== Brief vom 5. Mai 1844 von Hauptmann Glaeser [?]<ref>zu "Hauptmann Glaeser" vgl. den Brief vom 7. Mai 1844 an Betti Kobler; ebenso den vom 14. Mai 1844</ref> an Amalie Kobler-Castelli (Zäzilia Amalia Kobler) ====
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==== Brief vom 5. Mai 1844 von Hauptmann Glaeser [?]<ref>zu "Hauptmann Glaeser" vgl. den Brief vom 7. Mai 1844 an Betti Kobler; ebenso den vom 14. Mai 1844</ref> an Amalie Kobler-Castelli ====
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im Bündel mit schwarzem Band; ein Briefbogen, vier Seiten eng beschrieben; bei dem dünnen Papier schwer lesbar, da die Rückseiten durchscheinen; [?] Lesung fraglich; XX und […] Fehlstellen und Auslassungen; ./. = Seitenwechsel; // = Absatz:<br />
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Brief an [[Zäzilia Amalia Kobler]] im Bündel mit schwarzem Band; ein Briefbogen, vier Seiten eng beschrieben; bei dem dünnen Papier schwer lesbar, da die Rückseiten durchscheinen; [?] Lesung fraglich; XX und […] Fehlstellen und Auslassungen; ./. = Seitenwechsel; // = Absatz:<br />
 
''Wien am 5 t[e]n May 1844. Meine Gebietherin Hohe Edle Herrin! Ich bin zwar ganz in Ordnung in meinen dienstlichen Geschäften, doch dießmahl weis ich nicht recht wie ich in den Gratulations Tagen daran'' [?] [gestrichen:] ''ist bin, ich glaube am 9 t[e]n May ist ein Puzzeltag meiner Herrin oder 13 t[er] x. Kurz ich weis es nicht und mache mir'' […; folgendes soweit erkennbar:] Er bittet um Auskunft, damit er noch in der Octave dazu kommt, seine pflichtschuldigste… mit Worten…; er hat mit Dr. Haagner gesprochen wegen seiner Krankheit, die "nicht böse" ist; er braucht keine Medikamente, muss aber länger bleiben [?]) . /. Er wäre gerne in der "Hölle" [&nbsp;[[Höllbräu]]], und könnte dort auch die Diät bekommen; er ist "lustig, heiter, froh"; ''10 oder 12 Portionen'' [wovon? Anm.] ''dürften ja nicht schaden, und die 12 Gulden möchte er spendieren; und lieber möchte ich in Streit, als soweit von Ihnen zu leben. – Ich bin schon so wie der Caro, wenn er auch Zeitweise getretten, so wird er doch wieder gebethen, sich zu bedienen'' […] ''Jetzt wird zwar nicht gestritten, desto mehr aber gelitten, den so allein zu sein, und gar keinen Wein, ist mein Tod in meiner Cour. – Bei Euch will ich gerne sein, ohne einen Tropfen Wein'' […] ./. ''Wenn mich die Aussischen Bäder'' [Bad Aussee?] ''nicht aufhalten, so werde ich bald und zwar unerwartet Abends anklopfen, und sie'' […der Rest muss warten; die Übertragung ist mir, O. H., zu mühsam] ./. […] – ''Ich küße die Hand und bleibe mit Achtung Ihr ange''XX ''bereitwilligster Glaeser Hpt // An Mein Fraulein Malchen Castelli // durch Gütte.'' [direkt unten auf den Briefbogen geschrieben; gefaltet nicht als Briefsendung erkennbar]
 
''Wien am 5 t[e]n May 1844. Meine Gebietherin Hohe Edle Herrin! Ich bin zwar ganz in Ordnung in meinen dienstlichen Geschäften, doch dießmahl weis ich nicht recht wie ich in den Gratulations Tagen daran'' [?] [gestrichen:] ''ist bin, ich glaube am 9 t[e]n May ist ein Puzzeltag meiner Herrin oder 13 t[er] x. Kurz ich weis es nicht und mache mir'' […; folgendes soweit erkennbar:] Er bittet um Auskunft, damit er noch in der Octave dazu kommt, seine pflichtschuldigste… mit Worten…; er hat mit Dr. Haagner gesprochen wegen seiner Krankheit, die "nicht böse" ist; er braucht keine Medikamente, muss aber länger bleiben [?]) . /. Er wäre gerne in der "Hölle" [&nbsp;[[Höllbräu]]], und könnte dort auch die Diät bekommen; er ist "lustig, heiter, froh"; ''10 oder 12 Portionen'' [wovon? Anm.] ''dürften ja nicht schaden, und die 12 Gulden möchte er spendieren; und lieber möchte ich in Streit, als soweit von Ihnen zu leben. – Ich bin schon so wie der Caro, wenn er auch Zeitweise getretten, so wird er doch wieder gebethen, sich zu bedienen'' […] ''Jetzt wird zwar nicht gestritten, desto mehr aber gelitten, den so allein zu sein, und gar keinen Wein, ist mein Tod in meiner Cour. – Bei Euch will ich gerne sein, ohne einen Tropfen Wein'' […] ./. ''Wenn mich die Aussischen Bäder'' [Bad Aussee?] ''nicht aufhalten, so werde ich bald und zwar unerwartet Abends anklopfen, und sie'' […der Rest muss warten; die Übertragung ist mir, O. H., zu mühsam] ./. […] – ''Ich küße die Hand und bleibe mit Achtung Ihr ange''XX ''bereitwilligster Glaeser Hpt // An Mein Fraulein Malchen Castelli // durch Gütte.'' [direkt unten auf den Briefbogen geschrieben; gefaltet nicht als Briefsendung erkennbar]
 
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