Selaginella helvetica

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Selaginella helvetica (L.) Spring, 1838 (Lycopodium helveticum Linnaeus 1753: 1104) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida).

Diagnose

Im Gegensatz zu Selaginella selaginoides sind die Laubsprosse abgeflacht und niederliegend. Die Laubblätter sind 4-reihig in einer Ebene angeordnet, die beiden unteren sind größer als die anderen. Alle Laubblätter sind ganzrandig bis nur fein gesägt.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

S. helvetica wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, auf Grund der eher geringen Höhenverbreitung (390 bis 1300 m, ausnahmsweise bis 1700 m nach Kurz & Kurz 2026) sind die Funde in den Schieferalpen (Zone III nach Embacher et al. 2025) und den Zentralapen (Zone IV) aber sehr spärlich. Die meisten Nachweise konzentrieren sich auf das untere Salzach- und Saalachtal und im Lungau auf das Murtal. Zum Lebensraum der Art liegen aus Salzburg kaum dokumentierte Daten vor. Demnach wurde S. helvetica einmal auf einem Karbonat-Felsblock gefunden (Kurz & Kurz 2026). Nach wikipedia (2026) und Fischer et al. (2008) wächst er in lückigen, meist basenreichen Magerrasen und Trockenrasen, auf halbschattigen Felsen und Mauern, aber auch auf Dämmen und in Auen. S. helvetica ist mehrjährig, die Sporenreife erfolgt von VI-VII. (Fischer et al. 2008).

Nachbarfloren

Der Schweizer Moosfarn kommt in Österreich in allen Bundesländern vor (wikipedia 2026, GBIF Austria 2026, Fischer et al. 2008), wobei sich die Funde auch hier zu einem guten Teil auf die großen Flusstäler konzentrieren. Die Art kommt auch in Bayern vor (wikipedia 2026).

Biologie und Gefährdung

In Salzburg ist der Schweizer Moosfarn nicht gefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

► Naturkundliche Gesellschaft

Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Selaginella helvetica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Fischer, M. A., K. Oswald & W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.
  • GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.08.06].
    • International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.
    • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.08.06].
    • Seite „Schweizer Moosfarn“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. April 2025, 21:27 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schweizer_Moosfarn&oldid=255149547 [online 2026.08.06]