School of Champions (Fernsehserie)

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School of Champions“ ist eine Fernsehserie über junge Skistars, die seit November 2022 wird derzeit im Gasteiner Tal gedreht und 2024 in mehreren Ländern ausgestrahlt werden wird.

Über die Fernsehserie

Es ist eine der größten österreichischen Fernsehproduktionen, die derzeit im Pongau entsteht. Im Auftrag von ORF, Bayerischem und Schweizer Rundfunk dreht Superfilm („Braunschlag“, „Altes Geld“) die erste Staffel von School of Champions. Ein Budget von sieben Millionen Euro steht zur Verfügung, ein Team mit 80 Mitarbeitern ist im Einsatz. Die acht 45-minütigen Folgen sollen im Jänner 2024 ausgestrahlt werden.

Für Gasteins obersten Touristiker Franz Naturner eine große Sache. Dass Bilder aus dem Tal über Millionen Bildschirme in den wichtigen Märkten Deutschland, Schweiz und Österreich flimmern werden, sei erfreulich. Die Region unterstützt wo sie kann, die Bergbahnen schaffen die Bedingungen für spektakuläre Rennaufnahmen.

Im Fokus der Handlung steht ein Elite-Internat namens „Ski Akademie Gastein“. Die Schüler müssen auf dem Weg zum Profi einen Alltag zwischen Erwachsenwerden, Trainingsplan und Leistungsdruck bestehen, den Spagat aus Freundschaft und beinhartem Konkurrenzkampf hinbekommen. Der Direktor, ein ehemaliger Olympiasieger, verkörpert von Jakob Seeböck, kämpft mit der finanziellen Schieflage und seinen inneren Dämonen. Und schließlich ist da noch der Tod eines ehemaligen Schülers, der Rätsel aufwirft.

Seit November 2022 dreht das Team mit kurzen Unterbrechungen, im März 2023 soll die erste Staffel im Kasten sein. Neben den Skipisten sind Sportgastein und der Heilstollen Böckstein im Bild. Vor der Kamera stehen bekannte Gesichter wie Thomas Mraz („Vorstadtweiber“) und Gregor Seberg („Soko Donau“), junge Schauspieler und Komparsen aus der Region. Chefin über die Rennszenen ist die einheimische Spitzenskifahrerin und Filmemacherin Sandra Lahnsteiner. Sie und ihr Team sollen für Authentizität sorgen. „Eine schlechte Darstellung von Spitzensport kann schnell peinlich wirken“, sagt Franz Naturner. Am Set von School of Champions werde penibel darauf geachtet, dass niemand falsch in die Schlaufe eines Skistocks schlüpfe oder einen Ski ungeschickt halte. Die Sportler, die auf der Piste für die Schauspieler übernehmen, würden es sogar schaffen, ihre Fahrweise an den Charakter der jeweiligen Figur anzulehnen, von aggressiv bis schüchtern, sagt Schultschik. Die Doubles besuchen teilweise die Skihotelfachschule in Bad Hofgastein. Diese habe jedoch nicht Pate gestanden, sagt Naturner. „Die Geschichte gab es lange bevor Gastein als Drehort ein Thema war.“

Geplant sind drei weitere Staffeln, über die Umsetzung entscheiden vor allem die Quoten.

Quelle

  • www.sn.at, 17. Jänner 2023: „Gastein wird zur großen Filmbühne: Serie über junge Ski-Asse soll Hit werden“, ein Beitrag von Michael Minichberger