Privatklinik Wehrle-Diakonissen
Das Diakonissen-Krankenhaus ist eine Einrichtung des Diakonie-Zentrums Salzburg.
Geschichte
Das Diakonissen-Krankenhaus wurde 1935 gegründet. Der "Evangelische Verein für Innere Mission" - heute Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen, Träger des Diakonie-Zentrums - kaufte in diesem Jahr das Sanatorium Schwarzbach in der Imbergstraße in der Salzburger Altstadt. Das Privatkrankenhaus war von Anfang an vor allem für seine Geburtshilfestation und die liebevolle Betreuung der Patienten bekannt.
Von den 25 Krankenschwestern im Haus waren gut ein Fünftel Diakonissen, eine Zahl die aber ebenso stetig abnahm, wie die Zahl weltlicher Arbeitnehmer im Krankenhaus zu. Ab 1973 war nur mehr Oberschwester Jenny Bellak eine Diakonissenschwester. Sie blieb bis zu ihrer Pensionierung 1991 die Letzte.
Über die Jahre wurde das Haus an der Imbergstraße in regelmäßigen Abständen erweitert und modernisiert. In den 1980er Jahren war dann die Aufnahmefähigkeit des Standortes für neue Betten erschöpft. Die Stadt Salzburg hatte aber dem Diakoniewerk ein Grundstück in Aigen angeboten, und so wurde dort in der Guggenbichlerstraße 1994 der Neubau des Diakonissen-Krankenhauses eingeweiht.
In der Imbergstraße 31 wurde ab 2006 ein Projekt aus Altbaurevitalisierung und Neubauten nach Plänen des Architekturbüros "Halle 1" umgesetzt, das 2008 fertiggestellt werden konnte. Hier vereinen sich nun Geschäftslokale, Wohnungen und ärztliche Dienstleister am alten Standort des Diakonissen-Krankenhauses.
Medizinische Abteilungen
Das Diakonissen-Krankenhaus bietet ein breites Spektrum an medizinischen Angeboten. In fünf medizinische Abteilungen mit primarärztlicher Leitung können Patienten ambulant oder stationär untersucht und behandelt werden:
- Innere Medizin
- Chirurgie
- Neurologie/Psychosomatik
- Anästhesie
- Radiologie
In Kooperation mit externen Fachärzten werden auch die Fachbereiche Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie / Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Hals-Nasen-Ohren, Urologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie abgedeckt.
Im Krankenhaus stehen 80 Betten in Einzel- oder Doppelzimmern mit Sonderklasse-Standard zur Verfügung, eine Intensivstation mit vier Betten, zwei Entbindungszimmer, vier OP-Säle, eine Röntgenabteilung und ein Labor. Jährlich betreut das Haus 4.300 Patienten, führt 2.000 Operationen durch, kommen hier 400 Kinder auf die Welt.
Leitung
- Ärztliche Leitung: Primar Dr. Thomas Speil
- Pflegeleitung: Annelore Barth, MBA
- Kaufmännische Leitung: Mag. Siegbert Hanak
Quellen
- Homepage des Diakoniewerks