Hochkönig (Berg)
Der Hochkönig im Hochkönigstock ist mit 2 941 m ü. A. der höchste Gipfel der Berchtesgadener Alpen und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt.
Geografie
Er zählt zu den Salzburger Kalkhochalpen. Der Gipfel befindet sich am nordwestlichen Gemeindegebiet der Pongauer Gemeinde Mühlbach am Hochkönig am südlichen Rand des Naturschutzgebiets Kalkhochalpen. Unmittelbar neben dem Gipfel steht das Matrashaus, jedoch bereits im Gemeindegebiet von Werfen.
Als höchster Gipfel der Berchtesgadener Alpen überragt er sein bayerisches Gegenüber, den markanten Watzmannstock, um 228 Meter. Der Hochkönig gilt als Vermessungspunkt erster Ordnung und ist – nach dem Mont Blanc, dem Großglockner, dem Finsteraarhorn in der Schweiz, der Tiroler Wildspitze, und der Schweizer Piz Bernina - der sechstprominenteste Berg der Alpen, was weniger mit seiner Berühmtheit als mit seiner Schartenhöhe zu tun hat. Diese ergibt sich aus der Differenz seiner Höhe und der höchstgelegenen Scharte, bis zu der man mindestens absteigen muss, um einen höheren Gipfel zu erreichen.
Besteigung
Die Erschließungsgeschichte des Berges beginnt erst im 19. Jahrhundert, womit so klingende Namen wie Ludwig Purtscheller oder Hermann von Barth verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre 1868 über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk Aus den nördlichen Kalkalpen. Die erste touristische Besteigung erfolgte wahrscheinlich 1826 durch den Salzburger Theologieprofessor Peter Karl Thurwieser.
Bilder
Hochkönig (Berg) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Weblinks
- Aus den nördlichen Kalkalpen
- Lage auf SAGIS