Gebäude der Volksschule Nonntal

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 23. Juni 2017, 09:56 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Datei:Volksschule Nonntal Portal.jpg
Gebäude der Volksschule Nonntal, Portal Ansicht: West nach Ost
Karte

Das Gebäude der Volksschule Nonntal in der Nonntaler Hauptstraße 3 im Salzburger Stadtteil Nonntal ist ein historisches Gebäude, das heute die Montessori Volksschule Nonntal beherbergt. Es gehört zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg

Baugeschichte

Das Gebäude, so verkündet es die Jahreszahl über dem Portal, wurde 1905 errichtet. Der nordwestliche Gebäudetrakt ist zur Nonntaler Hauptstraße quer gestellt, der zentrale Gebäudetrakt mit dem Eingang (Portal) steht parallel dazu.

Das Portal ist das prächtigste und zentrale Schmuckelement, bestehend aus zwei flankierenden runden Halbsäulen aus versetzten Säulenelementen, darüber ein mächtiger profilierter Querträger, darüber ein geschlossener Halbbogen, der ein Wappengepränge mit der Jahreszahl 1905 enthält.

Das Kellergeschoß ist, mutmaßlich wegen der Gefahr eines Hundertjährigen Hochwassers, nur als Halbkeller ausgeführt und ragt zu Hälfte aus dem Boden. Darüber befinden sich drei volle Geschoße.

Die Fassade ist, im Stil der Gründerzeit (Historismus[1]), reich durch waagrechte Gesimse und Lisenen gegliedert, sowie an den Ecken durch Blockquaderwerk gefasst. Die Fenster sind jeweils gerahmt, im ersten Stock mit Blockquaderwerk, im zweiten Stock treten die Rahmen hervor und sind eckig, im dritten Stock treten sie zurück und sind im Oberteil geschwungen.

Das Dach ist als Walmdach ausgeführt, der linke nordwestliche Giebel ist ein Rundbogen mit einem elliptischen Fenster darin, der Giebel über dem zentralen Gebäudetrakt enthält ein mit Blumen verziertes Stuckdekorelement, darin eine Uhr mit römischen Ziffern. Im Gesims darunter steht die Aufschrift: "Staedtische Volksschule".[2]

Bildergalerie

Quelle

→ dortige Quelle war Mag. Thomas Schmiedbauer eigene Wahrnehmung und Besichtigung vor Ort

Fußnoten

  1. siehe Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Gebäude der Volksschule Nonntal"
  2. baugeschichtliche Interpretation von Mag. Thomas Schmiedbauer