Fürstenbrunner Quellhöhle

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Quellaustritt in Fürstenbrunn nach einem Gewitter, 30 Sek. Video
Fürstenquelle in Fürstenbrunn

Aus der Fürstenbrunner Quellhöhle wird seit 1875 Trinkwasser für die Stadt Salzburg geliefert.

Allgemeines

Die Quelle befindet sich im Westen der Flachgauer Marktgemeinde Grödig in der Ortschaft Fürstenbrunn am Fuße des Untersberges. Von der Quellhöhle bis zum Residenzbrunnen in der Salzburger Altstadt ergibt sich ein Höhenunterschied von 175 Metern.

Der Ausgang der Quellhöhe ist durch ein Quellhaus verschlossen. Das Wasser tritt hier aus dem Kalkstein mit einer konstanten Temperatur von fünf bis sechs Grad Celsius an die Oberfläche. Ein besonderes Schauspiel bietet sich zur Schneeschmelze, wenn ungeheure Wassermassen aus der Höhle die schmale Klamm hinunter donnern.

Geschichte

siehe auch Städtisches Wasserwerk

1866 trat der Gemeinderat der Stadt Salzburg an den Besitzer der Fürstenbrunnquelle, den König Ludwig I. von Bayern, mit Bitte um Überlassung von 90 österreichischen Kubikfuß Wasser in der Minute, das entspricht 47,4 Liter pro Sekunde oder rund 1,5 Millionen Kubikmeter im Jahr, heran. Mit Entschließung vom 13. März 1866 bewilligte der König als Schenkung die erbetene Wassermenge der Stadt Salzburg auf immerwährende Zeiten.

Bürgermeister Ignaz Harrer hatte den Bau einer 9,2 km langen Leitung angeordnet, die 4 000 m³ Trinkwasser pro Tag in die Stadt Salzburg transportieren konnte.

Quellen