Zeugwartstöckl

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Datei:Michaelstor Zeugwartstoeckl 01.jpg
Zeugwartstöckl Ansicht nach Nord
Karte

Das Zeugwartstöckl (auch Wachhaus) ist ein historisches Gebäude an der Nordostseite des Mozartplatzes zum Rudolfskai zur Salzach hin.

Geschichte

Es ist der erhalten gebliebene Rest des ehemaligen Michaelstors.

Bemerkenswert ist im Dachgeschoß das aufgesetzte auf Kragsteinen ruhende vorspringende Auslugtürmchen mit seinem Zeltdach sowie die breiten abgetreppten Schießscharten im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß.

Im Zeugwartstöckl wohnte bis 1704 der Großuhrmacher und Erbauer des Werks des Salzburger Glockenspiels Jeremias Sauter mit Familie und Lehrlingen. Daneben befand sich seine Schmiede, die mit dem Michaelstor 1867 abgerissen wurde[1].

Baugeschichte

Wer das Zeugwartstöckl seitlich schräg genau betrachtet, erkennt im dunklen Nagelfluhquaderwerk jene helle Fläche und den Umriss, die früher das abgetragene Torhaus eingenommen hat. In seiner Mitte erinnert die Gedenktafel des Stadtvereins Salzburg an das nicht mehr existierende Bauwerk.

Die Marmortafel mit Ornamentrahmen, an der Südseite links neben der Sonnenuhr, trägt die lateinische Inschrift: "Archiep(iscopu)s Paris ex com(itibus) Lodroni f(ecit) MDCXXVIII", d. h. errichtet durch Erzbischof Paris aus dem Geschlecht von Lodron im Jahr 1628.

Kunstgeschichte

Hauptartikel Sonnenuhr (Zeugwartstöckl)

Sehenswert ist an der Südseite des Zeugwartstöckls das Fassadenbild einer Sonnenuhr in Seccotechnik, bezeichnet 1628

Bildergalerie

Quellen

Fußnoten