Ödön von Horváth

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 8. Dezember 2007, 14:25 Uhr von Mecl67 (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ödön von Horváth (* 9. Dezember 1901 in Fiume, Dalmatien; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein bedeutender europäischer Schriftsteller.

Horváth und Salzburg

Ödön von Horváth lebte nach seiner Flucht aus Deutschland vornehmlich in Wien und bei Carl Zuckmayer in Henndorf am Wallersee. Er war Mitglied des Henndorfer Kreises, einer losen literarischen Vereinigung, dem unter anderem auch Johannes Freumbichler oder Stefan Zweig angehörten. In Henndorf entstand sein Roman Jugend ohne Gott.

Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland floh Horváth nach Paris, wo er die Verfilmung seines Salzburger Romanes besprechen wollte. Horváth verunglückte am 1. Juni 1938, als er am Champs-Élysées von einem herabstürzenden Ast erschlagen wurde.

Quelle

  • Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hg.): Salzburger Kulturlexikon. Residenz Verlag. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1