Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums

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Der Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums ist ein Verein, der sich um die Erhaltung und Betreuung des Salzburger Freilichtmuseums Großgmain kümmert.

2015

Der am 19. Mai 2015 von der Hauptversammlung gewählte Vorstand für die Funktionsperiode 2015 bis 2018 trat im Juni zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Zentrales Thema der Vorstandssitzung war auf Grund der von der Hauptversammlung beschlossenen Resolution das seit zwei Jahrzehnten nahezu unveränderte Budget für den gesamten Sachaufwand des Freilichtmuseums. Im Jahr 1995 wies dieses nämlich den Wert von € 346.000.- auf und im Jahr 2015 umfasst es auch nur € 362.000.-, obwohl der Verbraucherpreisindex im genannten Zeitraum um 39 % gestiegen ist. Es wird daher an das zuständige Mitglied der Landesregierung, Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn, der dringende Appell gerichtet, das Budget für den Sachaufwand des Museums den realistischen Erfordernissen des Museumsbetriebes anzupassen. Zuwendungen des Vereins bleiben in Hinkunft Maßnahmen vorbehalten, die über den Regelbetrieb des Museums hinausgehen.

Sorge bereitet auch der zunehmende Einnahmenausfall des Museums durch die Ausweitung von freien Eintritten auf Grund von Mitgliedschaften in anderen Museumsvereinen und von der Landesregierung geförderten Sonderaktionen. Grundsätzlich werden ja alle Aktionen zu vermehrtem Museumsbesuch begrüßt, doch dürfen diese nicht im Widerspruch zu den in den Budgetgesprächen geforderten Mehreinnahmen des Museums stehen. Mit Spannung wird daher auch der von Landesrat Schellhorn angekündigten Einführung einer Salzburger Museumscard entgegengesehen.

Der Vorstand

Quelle

  • Aussendung des Vereins der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums am 29. Juni 2015

Fußnoten

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.