Wallfahrtskirche unserer lieben Frau und dem hl. Wolfgang

Aus SALZBURGWIKI
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Durchschlupf-Felsspalte

Die Falkensteinkirche liegt am Falkensteinweg, der Fürberg mit Ried (am Wolfgangsee) verbindet.

Geschichte

Die kleine Kirche, die sich an die Felswand des Falkensteins duckt, ist Unserer Lieben Frau und dem heiligen Wolfgang geweihte Wallfahrtskirche im Gemeindegebiet von St. Gilgen. Sie befindet sich über der Höhle, in der der hl. Wolfgang der Legende nach fünf Jahre gelebt haben soll.

Erstmals wurde 1350 eine Wolfgang-Kapelle am Falkenstein erwähnt. Der Salzburger Pfleger von Schloss Hüttenstein, Johann Wilhelm Lueger, ließ dann 1626 die heutige Kirche errichten. Das Altarbild stammt von Adam Pürkmann, wurde um 1630 gemalt und zeigt den hl. vor der Madonna und Pilgern. Von 1659 bis 1811 lebten Einsiedler in der Nähe der Kirche.

Die Höhle

Nachdem man in den sehr niedrigen Höhleneingang geschlüpft ist, steht man in einem kleinen Hohlraum, bevor sich eine enge Felsspalte öffnet. Es ist eine hangparallele Abrisskluft. Der Legende[1] hat sich der hl. Wolfgang hier vor einer Versuchung des Teufels versteckt. Pilger durchquerten die Höhle ohne zurückzuschauen und schweigend und man nahm an, dass der Felsspalt auch der „Dickste, wenn er frei von Sünden ist“ durchqueren könne; Schwangere erhofften sich eine leichtere Entbindung.

Bildergalerie

Fußnote

Quelle