Hochwasserschutz Schüttdorf


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Der Hochwasserschutz für Schüttdorf ist im März 2014 eine ungelöste Aufgabe mit hoher Dringlichkeit.
Ist-Situation
Der Hochwasserschutz für Schüttdorf hat seit den katastrophalen Ereignissen im Juni 2013 erneut eine hohe Brisanz erlangt. Schüttdorf, Stadtteil von Zell am See mit rund 6.000 Einwohnern, ist aus drei Gründen hochwassergefährdet: durch mögliche Überflutungen aufgrund von auch weiterhin nicht völlig auszuschließenden Murenabgängen, durch das mögliche Überlaufen der nahe liegenden Salzach und durch den an sich hohen Grundwasserspiegel.
Projekte
Gegen weitere Murenabgänge wurden und werden nordseitige Gräben in den Abhängen der Schmittenhöhe massiv verbaut. Hier sei nur die mächtige „Alpenblicksperre“ namentlich genannt, die den neben dem Hotel Alpenblick verlaufenden, an sich unauffällig scheinenden, aber tatsächlich hoch bedrohlichen Graben, in dem meist nur ein kleines Rinnsal zu sehen ist, sichern soll.
Gegen den Ausbruch der Salzach gibt es ein Flussbett-Ausweitungsprojekt, das derzeit wegen der fehlenden Zustimmung der Grundbesitzer nicht umgesetzt werden kann. Die Grundbesitzer verknüpfen die Grundüberlassung an der Salzach mit der großen Variante des Projektes Umfahrung Schüttdorf, das aus ihrer Sicht wegen des Grünlandverbrauchs und der damit verbundenen Landschaftszerstörung nicht gebaut werden darf.
Im Zuge des Gemeinderatswahlkampfes 2014 hat die Zeller Grün-Partei GRÜBL betreffend Bedrohung durch die Salzach einen mobilen Hochwasserschutz in die Diskussion eingebracht. Dieser mobile Schutz soll entweder mittels wassergefüllten Schläuchen oder mobilen Beton-Elementen gewährleistet werden und hätte aus ihrer Sicht den Vorteil, dass er beim Eintreten von Hochwassergefahr innerhalb weniger Stunden einsatzfähig wäre und vor allem auch bis zur Umsetzung dauerhafter Hochwasserschutz-Maßnahmen Schutz bieten könnte.
Quellen
- Eigenartikel von Christina Nöbauer