Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg
Die Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg wurde 1433 von Baumeister Peter Harperger aus Salzburg gebaut.
Geschichte
1421 setzte mit dem Verschwinden und einer wundersamen Wiederfindung einer Leonhardsfigur am Fuße des Schwarzenberges bei Tamsweg eine Wallfahrtsbewegung ein. Sie führte 1421 zum Bau der Wallfahrtskirche, einem gotischen Bauwerk, das eine sehenswerte Innenausstattung und schöne Glasfenster hat.
Aus Angst vor den beginnenden Türkeneinfällen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielt die Kirche ein Befestigungsmauer.
Seit 1434 ist die Bruderschaft an der Wallfahrtskirche nachgewiesen, die 1989 eine Wiederbelebung erfuhr.
Der Hl. Leonhard
Er lebte im 6. Jahrhundert als Einsiedler in Noblat bei Limoges (Zentralfrankreich), wo er der Königin als Geburtshelfer beistand. Er kümmerte sich von Jugend an um die Betreuung von Menschen, die in Kerkern saßen. Daher zeigen ihn alle Abbildungen mit einer Kette in der Hand.
Schutzpatron
Er ist der Schutzpatron von der Bauern, Stallknechte, Ställe, des Viehs und der Pferde sowie für alle Bauernanliegen, der Schlosser, Schmiede, Fuhrleute, Lastenträger, Böttcher, Obsthändler und Bergleute; der Wöchnerinnen udn für eine gute Geburt, der Gefangenen, gegen Kopfschmerzen und Geisteskrankheiten;
Quelle
- Eine Information der Wallfahrtskirche
- Leonhard
- Alle Bilder im Kircheninneren wurden aus Rücksicht auf die Kostbarkeiten ohne Blitz fotografiert, teilweise mit Langzeitbelichtung und daher eventuell etwas unscharf:
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Blick vom Hauptaltar in den hinteren Teil der Wallfahrtskirche
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Das Deckengewölbe im hinteren Teil
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Blick durch das Portal zum Messnerhaus
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Das Portal von außen gesehen
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Eín interessantes Detail: eine Jesu-Kind-Darstellung?
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Türknauf des Eingangstores
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Das Leben des Hl. Leonhard in Bildern
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Eines der wertvollen Glasfenster
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Das Kreuz über dem Hauptaltar, man beachten den Totenkopf und die Knochen zu Füßen von Jesus