Paul Rettinger von Wiespach und Radeck

Version vom 24. November 2012, 22:46 Uhr von Karl Irresberger (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Dr. Paul Rettinger (später:) von Wiespach und Radeck († 1569?) war Leibarzt von drei Salzburger Erzbischöfen.[1]

Dr. Paul Rettinger stammte aus Nördlingen (Schwaben).[2] Er war verheiratet mit Dorothea, geb. Fringerin; sie hatten zumindest die Kinder Markus Herkules und Benigna, verh. Frankmann von Ochsenfeld.[3]

Er wurde 1541 vom Salzburger Erzbischof-Administrator Ernst Herzog von Bayern mit dem Schloss Wiespach bei Hallein belehnt; dieses fiel 1562 an seine Kinder Dr. Martin Herkules Rettinger, Fürst-Bischof von Lavant, und Benigna verh. Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr 1570 ganz an Benigna.[4]

Von 1549 bis 1569 besaß Dr. Paul Rettinger auch das Schloss Radeck bei Salzburg, das danach an seinen (allerdings bald darauf gestorbenen) Sohn fiel.[5]

Quellen

  1. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf eine Auskunft des Erzbischöflichen Konsistorialarchivs Salzburg.
  2. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Zaisberger, Friederike/Schlegel, Walter, Burgen und Schlösser in Salzburg, Flachgau und Tennengau, Wien 1992.
  3. Michael L. Rettinger aaO.
  4. Michael L. Rettinger aaO, gestützt auf Buberl, Paul, Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein.
  5. Buberl, Paul, und Martin, Franz: Österreichische Kunsttopographie, Band XI (Salzburg-Land II. Band), III. Teil (Gerichtsbezirk Salzburg), Kunstverlag Anton Schroll & Co., Wien 1916. S. 445.