Amalia Staininger

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Amalia Staininger war in der NS-Zeit Schulleiterin der Mädchen-Volksschule St. Andrä in der Salzburger Neustadt.

Aus ihrem Leben

Amalia Staininger war bereits provisorische Lehrerin an der Mädchen-Volksschule Bischofshofen, als ihr der Landesschulrat im Dezember 1909 eine Lehrerinnenstelle an dieser Schule verlieh.[1]

Im Juli 1925 wurde sie in die Stadt Salzburg versetzt. In der nachfolgenden Gemeindevertreter-Sitzung wurde

"die Versetzung der Frau Oberlehrerin Amalia Staininger nach Salzburg […] mit Bedauern zur Kenntnis ge­nommen und beschlossen, derselben für deren lang­jähriges, beispielgebend erzieherisches Wirken in Bischofshofen herzlichen Dank zu sagen und ihr die im großen Maße verdiente Anerkennung öffentlich auszusprechen. Auch wird deren objektive Haltung als Gemeindevertreterin ehrend hervorgehoben. Bi­schofshofen verliert an Frau Staininger eine ihrer besten Lehrkräfte und begleiten sie an ihren neuen Bestimmungsort allseits die besten Glückwünsche."[2]

Der Mädchen-Volksschule St. Andrä stand Amalia Staininger von 1938 bis in die 1940er-Jahre vor.[3]

Quellen

  1. ↑ (Linzer) Tages-Post, 21. Dezember 1909, S. 10
  2. ↑ Salzburger Wacht, 31. Juli 1925, S. 6
  3. ↑ Artikel "Volksschule Campus Mirabell"


Zeitfolge
Vorgängerin

Adalberta Haas

Direktorin der Mädchen-Volksschule St. Andrä
1938–194x
Nachfolgerin

Ella Seidel