Urban Gardening
Urban Gardening bezeichnet die gärtnerische Nutzung kleiner innerstädtischer Flächen, etwa Balkone, Terrassen, Gemeinschaftsgärten oder freie städtische Grundstücke. Ziel ist es, Natur in die Stadt zurückzubringen, Lebensmittel lokal anzubauen und soziale Begegnungsräume zu schaffen.
Beschreibung
CareElite beschreibt Urban Gardening als die gärtnerische Nutzung kleinräumiger innerstädtischer Flächen, entstanden als Reaktion auf zunehmende Bebauung und den Wunsch vieler Stadtbewohner, graue Stadtbereiche wieder zu begrünen.
Wikipedia ordnet Urban Gardening in einen größeren historischen Kontext ein: Es handelt sich um das Anbauen von Pflanzen (und teils Tieren) in urbanen Räumen, mit Wurzeln, die bis in die Antike reichen – von mesopotamischen Stadtgärten bis zu europäischen Kleingärten und Victory Gardens im 20. Jahrhundert.
In Salzburg
Lukas Bernitz war 2012 war er Mitbegründer des Urban-Gardening-Vereins "Blattform".
Seit 2024 betreibt Esteban Ramos den Estevan Foodtruck mittwochs und freitags im Innenhof der "Kerzenfabrik" an der Sterneckstraße in der Stadt Salzburg. Im April 2026 hier dieses Jahr auch ein Urban-Gardening-Projekt im Hof der "Kerzenfabrik" um.
Am Samstag, dem 18. April 2026, wurde der Kajetanerplatz in der Stadt Salzburg zur Anlaufstelle für Urban Gardening. Acht Fachorganisationen und Betriebe, darunter Bio Austria, der Naturschutzbund und Bienenlieb, boten am Kajetanerplatz Pflanzen, Saatgut und Expertenwissen an. Das Angebot umfasste den Verkauf von Setzlingen regionaler Sorten sowie Informationen und Workshops zu nachhaltigem Gärtnern. Die Veranstaltung soll die Altstadt als Lebensraum präsentieren und moderne Lebensentwürfe mit Tradition verbinden.[1]
Quellen
- sn.at, 14. April 2026: Urban Gardening: Der Innenhof der Kerzenfabrik soll heuer blühen
- careelite.de urban gardening
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Urban Gardening"