Gabriele Goffriller

Version vom 26. März 2026, 15:41 Uhr von Gabriele Goffriller (Diskussion | Beiträge) (link zum Verlag korrigiert, Tandem im SBG wiki verlinkt, ORF on verlinkt, Titel ergänzt.)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Gabriele Goffriller ist eine aus Henndorf am Wallersee gebürtige Kunsthistorikerin, die in Wien lebt.

Gabriele Goffriller.

Familie

Der Schauspieler und Jedermann-Rufer Eugen Goffriller war ihr Großvater.

Leben

Die promovierte Kunsthistorikerin verfügt über umfangreiche Erfahrung in Wissenschaftsvermittlung, Ausstellungsgestaltung, Dokumentarfilm, Business Support, CRM Systemen, Datenbanken, Prozessoptimierung und Trainings.

Von 2010 bis 2025 war sie als Business Support Managerin bei einem globalen Unternehmen im Med-Tech-Bereich tätig, mit Einsätzen in Österreich, Deutschland, Schweden und der Schweiz. Ab 2018 war sie gewerberechtliche Geschäftsführerin für Österreich.

Seit 1989 lebt sie in Wien, wo sie Kunstgeschichte studierte. Ihre Diplomarbeit befasste sich mit einer illuminierten Kaiserchronik von 1580 aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Die 2008 abgeschlossene Dissertation über die Rezeption der verlorenen griechischen Malerei bzw. über die "Naturalis Historia" des Plinius in der Malerei der Neuzeituntersucht die Rezeption der verlorenen griechischen Malerei durch Jan van Eyck, Albrecht Dürer, Tizian, Rembrandt und weitere Künstler der Neuzeit.

In einer Reihe von publizierten Büchern beschäftigt sich Goffriller mit Joseph Kyselak, der die merkwürdige Gewohnheit hatte, auf Wanderungen seinen Namen auf öffentlichen Gebäuden, Torsäulen, Fels- und Hauswänden in großer Schrift zu hinterlassen. Er wird deshalb in der Graffiti-Szene weltweit verehrt.

Publikationen (Auswahl)

  • "Skizzen einer Fußreise durch Österreich...", Vorwort von Gabriele Goffriller und Chico Klein, gebundene Ausgabe, 23. Februar 2009[1]
  • ""Skizzen einer Fußreise durch Österreich, Steiermark, Kärnthen, Salzburg, Berchtesgaden, Tirol und Baiern nach Wien, nebst einer romantisch pittoresken Darstellung mehrerer Ritterburgen und ihrer Volkssagen, Gebirgsgegenden und Eisglätscher auf dieser Wanderung, unternommen im Jahre 1825 von Joseph Kyselak". Jubiläumsausgabe in 4 Bänden, 783 Seiten, fadengeheftet, plus Ergänzungsband "Das Phänomen i·KYSELAK", 118 Seiten, EDITION TANDEM, Februar 2026, ISBN 978-3-903516-33-5[2]
  • Dokumentarfilm "Kyselak war da! Graffiti anno 1825"[3]

Quellen

Einzelnachweise